Buch, Deutsch, 225 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
Finanzmärkte, Individuum und Gesellschaft
Buch, Deutsch, 225 Seiten, PB, Format (B × H): 135 mm x 208 mm
ISBN: 978-3-89518-703-2
Verlag: Metropolis
Ist auf den Finanzmärkten ein spezifisches Verhalten von Individuen festzustellen?
Hat die Finanzmarktentwicklung spezifische Auswirkungen auf individuelle Identität?
Haben umgekehrt kollektive Handlungsweisen von Individuen in Bezug auf Finanzbelange (Spar-, Anlageverhalten, etc.) Rückwirkungen auf die ökonomische und gesellschaftliche Bedeutung von Finanzmärkten?
Kann also die Beziehung zwischen Individuen und Strukturen auf Finanzmärkten und in der Ökonomie als wechselseitig determiniertes Verhältnis betrachtet werden?
Gemeinsam haben alle Autoren den Anspruch, die soziale Einbettung von Individuen zu rekonstruieren. So unterschiedlich die jeweilige theoretische und methodische Vorgehensweise sind, weichen sie damit alle von den Normalitätsannahmen der Neoklassik ab und setzen den Pluralismus in der Beschreibung menschlichen (ökonomischen) Verhaltens aufgrund der verschiedenen sozialen Settings als unumgänglich.
Inhalt:
Peter Mooslechner, Vanessa Redak, Martin Schürz: Einleitung
Bob Jessop: Vom Regulationsansatz zu kultureller politischer Ökonomie. Geld und Rechte an geistigem Eigentum
Eelke De Jong, Radislav Semenov: Kulturelle Determinanten des Verhaltens von Finanzmarktakteuren
Gary Dymski: Banken und finanzielle Exklusion
Michael Fischer/Aldo Legnaro: Der Imperativ des Erfolgs. Eine kleine Mentalitätsskizze der Aktionärsgesellschaft
Vanessa Redak: Aktionärsgesellschaft ohne Aktionäre? Zur Hegemonie der Finanzmärkte in Gesellschaft und Wirtschaft
Beat Weber: Finanzbildungsbürgertum
Martin Schürz, Ingrid Schmidbauer: Paris Hilton oder Christl Stürmer? Ergebnisse von Gruppendiskussion zu Reichtum
Elisabeth Springler: Vertrauen und Finanzmärkte im historischen Wandel
Hermann Rauchenschwandtner: Die Genealogie und Bildung des Glücks: Moralphilosophie, Ökonomie, Finanzbildung




