Morgenstern / Harder | Werke und Briefe | Buch | 978-3-87838-509-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 1469 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 134 mm x 207 mm

Morgenstern / Harder

Werke und Briefe

Band 9 der Stuttgarter Ausgabe enthält den Briefwechsel der Jahre 1909 – 1914
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-87838-509-7
Verlag: Urachhaus

Band 9 der Stuttgarter Ausgabe enthält den Briefwechsel der Jahre 1909 – 1914

Buch, Deutsch, 1469 Seiten, LEINEN, Format (B × H): 134 mm x 207 mm

ISBN: 978-3-87838-509-7
Verlag: Urachhaus


Nicht nur Morgensterns Gesamtschaffen, auch
seine umfangreiche Korrespondenz liegt nun
lückenlos und wissenschaftlich ausgewertet vor.
Dieser dritte Briefband dokumentiert Christian
Morgensterns intensive letzte Lebensjahre, die
Zeit seiner Ehe mit Margareta Gosebruch und die
Auseinandersetzung mit der Anthroposophie, die
seinem Leben eine entscheidende Wendung gab.

Morgenstern / Harder Werke und Briefe jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Dieser Band enthält u.a. Briefe von und an Julius Bab | Michael Bauer | Friedrich Beblo | Margarete Beutler | Bjørnstjerne Bjørnson | Bruno Cassirer | Friedrich Freksa | Efraim Frisch | Fega Frisch | Marie Goettling | Margareta Gosebruch | Friedrich Kayssler | Reinhard Piper | Rudolf Steiner.


Morgenstern, Christian
Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern:geboren am 6. Mai 1871 in München, gestorben am 31. März 1914 in Meranim Alter von sechzehn Jahren schrieb er das Trauerspiel Alexander von Bulgarien und Mineralogia popularis, eine Beschreibung von Mineralien. Beide Texte sind heute nicht mehr erhalten. Zudem entwarf er eine Faustdichtung und beschäftigte sich mit Arthur Schopenhauer. Ab Herbst 1889 besuchte Morgenstern eine Militär-VorbildungsschuleStudium der Nationalökonomie in BreslauSein Studium war mehrmals durch Kuraufenthalte unterbrochen, bedingt durch die Tuberkulose, die er zeitlebens mit sich trug. Freunde wie beispielsweise Felix Dahn wären bereit gewesen, das weitere Studium zu finanzieren, sein Vater lehnte aber ab. Morgenstern beschloss, als Schriftsteller zu arbeiten. 1894 zog Morgenstern nach Berlin, wo er eine Stellung an der Nationalgalerie fand. Er beschäftigte sich mit Friedrich Nietzsche und Paul de Lagarde und arbeitete für die Zeitschriften Tägliche Rundschau und Freie Bühne. Des weiteren schrieb er Beiträge für die Zeitschriften Der Kunstwart und Der Zuschauer. Im Frühjahr 1895 erschien das erste Buch Morgensterns, der Gedichtzyklus In Phanta’s Schloß, 1903 seine Galgenlieder.Im Juli 1908 lernte er Margareta Gosebruch von Liechtenstern in Bad Dreikirchen kennen, die er 1910 heiratete.1909 begegnete er Rudolf Steiner bei Vorträgen in Berlin, mit dem ihn fortan eine enge Freundschaft verband. Im Mai trat er einen Monat nach Margareta der von Steiner geführten Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft bei. Bei der folgenden Spaltung dieser Organisation, 1912/1913, blieb er auf Seiten Steiners und wurde Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Morgenstern, der am 31. März 1914 verstarb, wurde wenige Tage später eingeäschert. Die Urne bewahrte Rudolf Steiner auf, bis sie im neuen Goetheanum aufgestellt wurde.
Einen autobiographischen Auszug aus Morgensterns Texten finden Sie in der Ausgabe Dezember 2010 des Lebensmagazins a tempo.
 
(22.12.2010)

Christian Morgenstern (1871 – 1914) ist den
meisten durch den liebenswürdig-scharfsinnigen
Sprachwitz seiner Galgenlieder
bekannt. Sein umfangreiches Werk umfasst
neben der Lyrik aber auch Dramatisches,
Prosa und Übersetzungen. 1909 lernte
Morgenstern Rudolf Steiner bei Vorträgen in
Berlin kennen, mit dem ihn fortan eine enge
Freundschaft verband.
Seit seiner Jugend an Tuberkulose leidend,
erlag Morgenstern dieser Krankheit mit
42 Jahren am 31. März 1914 in Meran.



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