Bd. 1 (von 2)
Buch, Deutsch, 736 Seiten, Format (B × H): 195 mm x 285 mm
ISBN: 978-3-7416-4938-7
Verlag: Panini Verlags GmbH
„SIE SIND AUSSERIRDISCHE, HALBGÖTTER, METAMENSCHEN UND STERBLICHE, ANGETRIEBEN VON SCHIEREM WILLEN …“ DAS PANTHEON DER HELDEN!
Eine Armee mordlüsterner Engel. Eine Horde mächtiger, böser Aliens. Eine von einem finsteren Gott beherrschte Zukunft. Und ein Team, das sich all dem entgegenstemmt! Die JLA vereint die größten DC-Ikonen im Kampf gegen die gewaltigsten Gefahren des Universums. Batman, Superman, Wonder Woman und Martian Manhunter finden mit dem Speedster Flash (alias Wally West), der neuen Green Lantern Kyle Rayner und einem radikal veränderten Aquaman zusammen, um gemeinsam über die Menschheit zu wachen! Und mit dem Kommen neuer Gefahren wächst auch das Team …
Comic-Genie Grant Morrison erfindet die Justice League als modernes Pantheon neu: die JLA als mythische Science-Fiction und kosmische Kriegsmaschine. Legendäre Storys von furchtloser Fantasie, mit brachialer Intensität umgesetzt von Howard Porter (The Flash), Frank Quitely (All-Star Superman) und weiteren Top-Künstlern.
ENTHÄLT: JLA (1997) 1-17 & 22-23, JLA: SECRET FILES AND ORIGINS 1, NEW YEAR’S EVIL: PROMETHEUS, JLA/WILDC.A.T.s, JLA: EARTH 2, SECRET ORIGINS (1986) 46
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EINE LIGA FÜR SICH von Christian Heiß
„Die Justice League of America ist das größte Superhelden-Team der Welt.“ Das war der Satz, der jahrelang das Team charakterisiert hatte, in dem sich die bekanntesten Ikonen von DC Comics zusammengeschlossen hatten. Doch Mitte der 1990er traf das nicht mehr wirklich zu. Die großen Zeiten der Liga mit dem Start des Teams zu Beginn der 1960er, die zweite Hochphase in den 1970ern mit der legendären Besetzung aus dem Justice League-Satelliten und die Neuerfindung der „lustigen“ internationalen Justice League in den 1980ern lagen lange zurück. Zuletzt hatten es sogar solche ruhmreichen „Super“helden wie der geisterhafte Erewhon und das Schnabelwesen Yazz ins Team geschafft.
Der Stern der Justice League war 1996 also so heftig abgestürzt wie ihr Hauptquartier in der ersten Story des hier vorliegenden Bandes. Das war der Moment, in dem Grant Morrison auf den Plan trat. Das schottische Comic-Genie hatte bereits mit solch innovativen Arbeiten wie Animal Man oder Doom Patrol für Aufsehen gesorgt, die Justice League mit den größten DC-Helden war aber ein ganz anderes Kaliber. Doch Morrison hatte von Anfang an einen klaren Plan: Dey etablierte zum ersten Mal seit langer Zeit die „Großen Sieben“ – Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Green Lantern, Aquaman und Martian Manhunter – wieder als Kernteam der Liga. Zudem verlieh dey den Helden den Status eines Götterpantheons, das vom Olymp aus (im Fall der Liga vom neuen Hauptquartier auf dem Mond) über seine menschlichen Schützlinge wachte. Dann ließ Morrison Gegner von wahrhaft gigantischem Format auf die Helden los und hatte in Howard Porter einen Zeichner, der diese enormen Schlachten mit viel Drive und Gefühl für Action in Szene setzte, sodass sie fast von der Comic-Seite barsten.
Und so begann eine grandiose neue Ära. Viel Spaß mit dem ersten Band dieser legendären, neuen Gerechtigkeitsliga, der JLA!




