Moser / Raabe | Wer kann es wenden? | Buch | 978-3-8353-6211-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm

Reihe: Wilhelm Raabe. Werke. Kritische kommentierte Ausgabe

Moser / Raabe

Wer kann es wenden?

Frühe Erzählungen
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-8353-6211-6
Verlag: Wallstein Verlag GmbH

Frühe Erzählungen

Buch, Deutsch, 272 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 200 mm

Reihe: Wilhelm Raabe. Werke. Kritische kommentierte Ausgabe

ISBN: 978-3-8353-6211-6
Verlag: Wallstein Verlag GmbH


Diese sechs Erzählungen geben Einblick in das Schaffen des jungen Wilhelm Raabe.

In Paris findet ein italienischer Vagabund zur Zeit des höfischen Absolutismus die Formel, mit der er Metall in Gold verwandeln kann, jedoch kein dauerhaftes Glück. In Magdeburg verliebt sich Mitte des 16. Jahrhunderts ein junger Student aus Wittenberg in eine verlobte Katholikin, die ihm den Verstand zu rauben scheint. Und in einer an Berlin erinnernden, namenlosen Stadt werden zwei punschtrinkende Berufsschreiber von Weihnachtsgeistern heimgesucht, die ihnen gesellschaftliche Missstände aufzeigen.
In seinen frühen Erzählungen skizziert Raabe unterhaltsam und gesellschaftskritisch Klassenunterschiede, Selbstoptimierungszwänge und biographische Brüche, die das Leben von Adeligen, Söldnern und Künstlern prägen. Er verknüpft historische und populäre Stoffe mit gesellschaftlichen Krisen der eigenen Gegenwart und legt so den Grundstein seiner schriftstellerischen Karriere.

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Weitere Infos & Material


Moser, Natalie
Natalie Moser habilitierte sich 2025 an der Universität Potsdam, wo sie seit 2016 als wiss. Mitarbeiterin und zeitweise als Vertretungsprofessorin tätig war. Sie studierte in Basel und München Germanistik und Philosophie, promovierte in Basel zu Wilhelm Raabes Prosa und forschte am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin zur Ende-Thematik in Literatur und Literaturwissenschaft.
Veröffentlichungen u. a.: Stadt – Land. Aushandlungen einer markanten Differenz in Literatur und Gesellschaft der Gegenwart (Mithg. 2025); Zukunft – Zukunftswissen – Zukunftsästhetik. Reflexionen des Kommenden in der Literatur des 19. Jahrhunderts (Mithg. 2024); Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben (Mithg. 2020); Die Erzählung als Bild der Zeit. Wilhelm Raabes narrativ inszenierte Bilddiskurse (2015).

Bertschik, Julia
Julia Bertschik, geb. 1964, ist Privatdozentin für Neuere deutsche Literatur an der FU Berlin. Sie hatte Gast- und Vertretungsprofessuren in Peking, Lódz, Oxford (Ohio), Klagenfurt, Berlin, Essen, Bonn und Frankfurt am Main inne.
Veröffentlichungen u. a.: Text + Kritik 235: Vicki Baum (Hg. mit u. a. Veronika Hofeneder, 2022); Vicki Baum: Pariser Platz 13 (Hg. und Nachwort, 2. Auflage 2012).

Moser, Natalie
Natalie Moser habilitierte sich 2025 an der Universität Potsdam, wo sie seit 2016 als wiss. Mitarbeiterin und zeitweise als Vertretungsprofessorin tätig war. Sie studierte in Basel und München Germanistik und Philosophie, promovierte in Basel zu Wilhelm Raabes Prosa und forschte am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin zur Ende-Thematik in Literatur und Literaturwissenschaft.
Veröffentlichungen u. a.: Stadt – Land. Aushandlungen einer markanten Differenz in Literatur und Gesellschaft der Gegenwart (Mithg. 2025); Zukunft – Zukunftswissen – Zukunftsästhetik. Reflexionen des Kommenden in der Literatur des 19. Jahrhunderts (Mithg. 2024); Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben (Mithg. 2020); Die Erzählung als Bild der Zeit. Wilhelm Raabes narrativ inszenierte Bilddiskurse (2015).

Moser, Natalie
Natalie Moser habilitierte sich 2025 an der Universität Potsdam, wo sie seit 2016 als wiss. Mitarbeiterin und zeitweise als Vertretungsprofessorin tätig war. Sie studierte in Basel und München Germanistik und Philosophie, promovierte in Basel zu Wilhelm Raabes Prosa und forschte am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin zur Ende-Thematik in Literatur und Literaturwissenschaft.
Veröffentlichungen u. a.: Stadt – Land. Aushandlungen einer markanten Differenz in Literatur und Gesellschaft der Gegenwart (Mithg. 2025); Zukunft – Zukunftswissen – Zukunftsästhetik. Reflexionen des Kommenden in der Literatur des 19. Jahrhunderts (Mithg. 2024); Daniel Kehlmann und die Gegenwartsliteratur. Dialogische Poetik, Werkpolitik und Populäres Schreiben (Mithg. 2020); Die Erzählung als Bild der Zeit. Wilhelm Raabes narrativ inszenierte Bilddiskurse (2015).

Baßler, Moritz
Moritz Baßler, Professor für Neuere deutsche Literatur und Texttheorie an der Universität Münster.
Veröffentlichungen u. a.: Populärer Realismus. Vom International Style gegenwärtigen Erzählens (2022); Deutsche Erzählprosa 1850-1950. Eine Geschichte literarischer Verfahren. (2015); Entsagung und Routines. Aporien des Spätrealismus und Verfahren der frühen Moderne (Hg., 2013).

Göttsche, Dirk
Dirk Göttsche, Emeritus Professor of German an der Universität Nottingham (Großbritannien). Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Memory Studies, interkulturelle und postkoloniale Fragestellungen.
Veröffentlichungen: Landscapes of Realism. Rethinking Literary Realism in Comparative Perspectives, Vol. I: Mapping Realism (Mithg., 2021); Handbuch Postkolonialismus und Literatur (Mithg., 2017); Raabe-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung (Mithg., 2016); Metropole, Provinz und Welt. Raum und Mobilität in der Literatur des Realismus (Mithg., 2013); Zeitreflexion und Zeitkritik im Werk Wilhelm Raabes (2000).

Raabe, Wilhelm
Wilhelm Raabe (1831-1910) gilt als kanonischer Autor des 19. Jahrhunderts. Ein spannungsreiches Verhältnis zum programmatischen Realismus sowie zum Lesepublikum seiner Zeit bestimmte sein Leben und Schreiben. An seinen Romanen und Erzählungen fasziniert bis heute ihr experimenteller Charakter.

Parr, Rolf
Rolf Parr, geb. 1956, ist Professor für Germanistik, Literatur- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Literatur-, Medien- und Kulturtheorie und Kulturgeschichte vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, (Inter-)Diskurstheorie und Normalismusforschung, Kollektivsymbolik, Mythisierung historischer Figuren, literarisches Leben, Literatur/Medien-Beziehungen, Fernsehen und mediale Darstellungen von Arbeit.



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