Buch, Deutsch, Band 179, 204 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 223 mm x 147 mm, Gewicht: 338 g
Reihe: Theater
Eine ethnografische Studie zur Bedeutung von Irritationsmomenten in der künstlerischen Praxis
Buch, Deutsch, Band 179, 204 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 223 mm x 147 mm, Gewicht: 338 g
Reihe: Theater
ISBN: 978-3-8376-8105-5
Verlag: Transcript Verlag
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Dieses Buch entstand aus einer einfachen Beobachtung: Während des autobiografischen Theaterprozesses verändern sich Menschen. Ich wollte verstehen, was dabei geschieht, ohne die künstlerische Komplexität dieser Erfahrungen zu verlieren. Während meiner Promotion fand ich in der A/R/Tography eine Methodik, die meine Rollen als Regisseurin, Performerin, Theaterpädagogin und Forscherin verbindet. So vereint dieses Buch künstlerische Praxis und wissenschaftliche Reflexion.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
Mein Buch eröffnet eine Perspektive, in der künstlerische Praxis selbst zur Wissensproduktion wird. Es gehört zu den wenigen Arbeiten, die A/R/Tography und analytische Autoethnografie konsequent über den gesamten Forschungsprozess hinweg miteinander verbinden. Dadurch wird nicht nur das Theaterprojekt, sondern auch der Forschungsprozess selbst zum Gegenstand der Forschung.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Autobiografische und kunstbasierte Forschungsmethoden gewinnen in vielen Disziplinen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wächst das Interesse daran, wie Wissen durch künstlerische Praxis entsteht. Mein Buch versteht autobiografisches Theater nicht nur als Gegenstand wissenschaftlicher Analyse, sondern als eine Form künstlerischer Forschung, in der ästhetische Erfahrung, Reflexion und Wissensproduktion untrennbar miteinander verbunden sind.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Am liebsten würde ich dieses Buch mit Theaterkünstler*innen, Theaterpädagog*innen und Forschenden diskutieren. Mich interessieren Menschen, die bereit sind, disziplinäre Grenzen zu überschreiten. Ich wünsche mir Gespräche darüber, wie Kunst und Wissenschaft einander nicht nur ergänzen, sondern gemeinsam neue Formen des Denkens, Forschens und Lernens entwickeln können.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Autobiografisches Theater wird zum Ort, an dem künstlerische Praxis, Forschung und Selbstbildung zusammenfinden.




