Mueller | Die Unfähigkeit zu lieben | Buch | 978-3-8260-6012-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 210 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

Mueller

Die Unfähigkeit zu lieben

Juden und Antisemitismus in der Gegenwartsliteratur
Erscheinungsjahr 2017
ISBN: 978-3-8260-6012-0
Verlag: Königshausen & Neumann

Juden und Antisemitismus in der Gegenwartsliteratur

Buch, Deutsch, 210 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm

ISBN: 978-3-8260-6012-0
Verlag: Königshausen & Neumann


Die interdisziplinär angelegte Studie widmet sich neueren Texten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, um Fragen nach Abbildungen von Judentum, Geschlecht, und Amerika nachzugehen. Die neuere Antisemitismusforschung kommt dabei ebenso in den Blick wie Arbeiten zur globalen und besonders englischsprachigen Holocaustforschung. Zentrale These ist, angelehnt an Alexander und Margarete Mitscherlichs Die Unfähigkeit zu trauern, dass die generationenübergreifende Fortschreibung antisemitischer Klischees in Texten der Gegenwartsliteratur zu einer mangelnden Akzeptanz des Eigenen und des Fremden, und damit zu einer neuen Unfähigkeit zu lieben führt. Es wird gezeigt, wie gesamtgesellschaftliche Diskurse sich unbewusst fortschreiben. Die bei Günter Grass und Martin Walser dargestellten Mordfantasien rühren beispielsweise aus einer Unfähigkeit zu trauern her, während antijüdische Ressentiments in stereotypen Frauenbildern ausagiert werden (bei Schlink, Schneider, Franck) oder zu einer durch Schuldzuweisungen verletzten deutschen Männlichkeit führen (Riedel, Schlink, Hacker). Das Buch geht den neuesten Entwicklungen zum Diskurs der Erinnerung an die Shoah nach, und wird bei Historikern, Literaturwissenschaftlern, Judaisten sowie bei allen die sich für aktuelle Strömungen in der Gesellschaft interessieren, Anklang finden.
Deutschprachige Rezension:
http://www.hagalil.com/2016/02/die-unfaehigkeit-zu-lieben/

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Agnes C. Mueller ist Professorin für Germanistik und Komparatistik an der University of South Carolina in den USA, wo sie den Lehrstuhl für Humanwissenschaften innehat. Ihre neueren Arbeiten befassen sich mit deutsch-jüdischer Literatur, mit der Frage nach Emotionen in der Literatur, und mit Literatur seit 1945, insbesondere der Gegenwartsliteratur.



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