Müller | Planungsethik | Buch | 978-3-8252-5962-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 175 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 215 mm

Müller

Planungsethik

Eine Einführung für Raumplaner, Landschaftsplaner, Stadtplaner und Architekten
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 2026
ISBN: 978-3-8252-5962-4
Verlag: UTB

Eine Einführung für Raumplaner, Landschaftsplaner, Stadtplaner und Architekten

Buch, Deutsch, 175 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 215 mm

ISBN: 978-3-8252-5962-4
Verlag: UTB


Raumplaner, Landschaftsplaner, Stadtplaner und Architekten gestalten die Umgebung, in der wir leben. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Planung und müssen sich mit den ethischen Grundlagen ihrer Planung auseinandersetzen.
Ausgehend von Beispielen rückt dieses Buch die ethischen Aspekte der Planung in den Blick: Was tun, wenn die Bürger unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was für ein gutes Leben notwendig ist? Wie können die Vor- und Nachteile von Planungen gerecht verteilt werden? Soll der Markt die Verteilung regeln? Welche Bedeutung kommt der Natur zu? Wie lässt sich der Begriff Nachhaltigkeit im Hinblick auf die Planung verstehen?

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Vorwort 2. Auflage
Vorwort 1. Auflage
1 Einleitung
2 Moral und Ethik in der räumlichen Planung
2.1 Moral und Ethik
2.2 Moral und Recht
2.3 Planung und Politik
2.4 Vollständige Argumente: Sein-Sollen-Fehlschlüsse vermeiden
2.5 Zusammenfassung
3 Räumliche Planung und gutes Leben
3.1 Wo sich Fragen des guten Lebens in der räumlichen Planung stellen
3.2 John Rawls: Zurückhaltung in Fragen des guten Lebens
3.3 Amartya Sen und Martha Nussbaum: Aussagen zum guten Leben sind notwendig
3.4 Martha Nussbaum: Eine starke und vage Konzeption des guten Lebens
3.5 Zusammenfassung
4 Gemeingüter: zwischen Staat und Individuum
4.1 Die Umstände des Lebens selbst gestalten
4.2 Gestaltungsprinzipien für Gemeingüter
4.3 Zusammenfassung
5 Bürgerbeteiligung
5.1 Befragen statt bevormunden
5.2 Die Planungszelle als Beispiel eines Bürgerbeteiligungsverfahrens
5.3 Missbrauch von Bürgerbeteiligungsverfahren
5.4 Zusammenfassung
6 Gutes Leben und Genügsamkeit
6.1 Ein Beispiel: Flächenverbrauch
6.2 Glückseligkeit als letztes Ziel
6.2.1 Mäßigkeit
6.2.2 Freigebigkeit
6.3 Zusammenfassung
7 Räumliche Planung und das Verhältnis zur Natur
7.1 Anthropozentrismus
7.1.1 Grundbedürfnisse
7.1.2 Ästhetischer Wert von Natur und Landschaft
7.1.3 Natur und Landschaft als Heimat
7.1.4 Eigenwert von Natur und Landschaft
7.1.5 John Rawls: eine Vertragstheorie
7.2 Physiozentrismus
7.2.1 Pathozentrismus (Peter Singer)
7.2.2 Biozentrismus (Albert Schweitzer)
7.2.3 Holismus (Martin Gorke)
7.3 Konvergenz zwischen Anthropozentrismus und Physiozentrismus auf der Handlungsebene?
7.4 Zusammenfassung
8 Räumliche Planung und Utilitarismus
8.1 Die Nutzwertanalyse und was dahintersteckt
8.1.1 Die Nutzwertanalyse am Beispiel
8.1.2 Diskussion der Nutzwertanalyse
8.2 Der Utilitarismus
8.2.1 Prinzipien des Utilitarismus
8.2.2 Vor- und Nachteile des Utilitarismus
8.3 Zusammenfassung
9 Räumliche Planung und Markt
9.1 Ein Beispiel: Stadtentwicklung mit Konzeptverfahren oder mit Bieterverfahren?
9.2 Hintergründe der Marktwirtschaft
9.2.1 Harmonie von Egoismus und Allgemeinwohl
9.2.2 Diskussion der Harmoniethese
9.2.3 Das Pareto-Kriterium
9.2.4 Kritik am Pareto-Kriterium
9.3 Zusammenfassung
10 Räumliche Planung und Gerechtigkeit: das Differenzprinzip
10.1 Ein Beispiel: Verteilung von Nutzen und Lasten bei der Einrichtung eines Nationalparks
10.2 Das Differenzprinzip
10.2.1 Was bedeutet Gleichverteilung in Fragen des Artenschutzes?
10.2.2 Wie verteilt das Differenzprinzip die Lasten des Artenschutzes?
10.2.3 Ungerecht, durchweg gerecht und vollkommen gerecht
10.3 Zusammenfassung
11 Räumliche Planung zwischen Strategie und Deliberation
11.1 Falsche Expertisen: Sagen was man denkt oder Wirkung erzielen?
11.2 Ein Plädoyer für Deliberation
11.3 Zwischen dem Ideal des rationalen Diskurses und den Nötigungen des Alltags
11.4 Zusammenfassung
12 Grenzen des Strebens nach Glück: Der Kategorische Imperativ
12.1 Hypothetische und kategorische Imperative
12.2 Kein Konflikt zwischen Pflichterfüllung und Glück?
12.3 Zusammenfassung
13 Räumliche Planung und Nachhaltigkeit
13.1 Kritik am Drei-Säulen-Modell
13.2 Ein anderes Verständnis von Nachhaltigkeit: Mittel und Selbstzwecke anstelle der drei Säulen
13.2.1 Soziales
13.2.2 Ökologie
13.2.3 Ökonomie
13.2.4 Erfüllung der Grundbedürfnisse und gutes Leben im Rahmen der Gerechtigkeit
13.3 Zusammenfassung
14 Diskontierung in der räumlichen Planung
14.1 Diskontierung im Bundesverkehrswegeplan 2030
14.2 Vier Begründungen für Diskontierung und deren Kritik
14.3 Zusammenfassung
15 Güterabwägung in der räumlichen Planung
15.1 Güterabwägung: Relevanz, Definition und Anforderungen
15.2 Gebote und Verbote schließen Abwägungen aus
15.3 Kalkulatorische Konzepte der Abwägung
15.3.1 Tertium comparationis: das Dritte des Vergleichs
15.3.2 Kalkulatorische Konzepte und Utilitarismus
15.4 Argumentative Abwägung von Prinzipien
15.4.1 Prinzipien im Unterschied zu Ge- und Verboten
15.4.2 Vorzugsregeln
15.4.3 Prinzipienkollisionen bewältigen
15.5 Das Salamiproblem
15.6 Zusammenfassung
16 Gutachtenstreit in der räumlichen Planung
16.1 Das Gutachten von Frontier Economics: 1,1 Mrd. t Braunkohle von 2019 bis 2038 sind nötig
16.2 „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?“ Das Ad-hominem-Argument
16.3 Das Gutachten des Büros für Energiewirtschaft und technische Planung: Ein Ausstieg aus der Braunkohle ist bereits 2030 möglich
16.4 Können Gutachten unparteiisch sein?
16.5 Das Gutachten der Coal Exit Research Group
16.6 Planung unter Ungewissheit am Beispiel
16.7 Planung unter Ungewissheit in abstrakter Form
16.8 Zusammenfassung
17 Fazit: Zwölf Orientierungspunkte für eine nachhaltige räumliche Planung
Literatur
Abbildungsbelege
Register


Müller, Albrecht
Prof. Dr. Albrecht Müller lehrt Umweltinformation und Umweltethik an der Hochschule für Wirtschaft.



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