Buch, Deutsch, 126 Seiten, PB, Format (B × H): 110 mm x 189 mm, Gewicht: 186 g
50 Miniaturen über jene neun Monate, die uns zu Männern machen.
Buch, Deutsch, 126 Seiten, PB, Format (B × H): 110 mm x 189 mm, Gewicht: 186 g
ISBN: 978-3-944585-05-5
Verlag: Verlag Ingo Munz
Lustiges, Ernstes und auch die ein oder andere Empfehlung aus der Gedankenwelt eines werdenden Vaters. Ein Buch für echte Kerle. Frauen sollten die Finger davon lassen.
Zielgruppe
»Vater werden« ist ein Buch für all jene Jungs, die Männer werden wollen. Frauen sollten definitiv die Hände davon lassen.
Weitere Infos & Material
1 Die drei Herren
2 Königsberger Klopse
3 Ich packe meinen Koffer
4 Die Gier nach Information
5 Die Ausblendung
6 Werbung ohne Ende
7 Verantwortung leben
8 Das schlechte Gewissen
9 Über den Wert des Müßiggangs
10 Über die Namenssuche
11 Ganz einfach Franz
12 Der Wahrheit Tribut zollen
13 Späte Gerechtigkeit
14 Lagerwechsel
15 Mythos und Wahrheit
16 Die Dunstabzugshaubenkrise
17 Allerlei Pfannenwender
18 Hilfe, die Modalpartikel kommen!
19 Sieg über die eigene Wenigkeit
20 Der interessante Gesprächspartner
21 Der Schuss vor den Bug
22 Kuck mal, was da spricht!
23 Über den Lohn für das Opfer
24 Never change a winning team
25 Die große Angst
26 Einerseits, andererseits
27 Das große Desinteresse
28 Praktische Ratschläge, Teil drei
29 Über Rechte und Pflichten
30 Über Bewusstseinsveränderungen
31 Das Thema schlechthin
32 Höhere Mathematik
33 Wie Silvester
34 Das Leben ist ein Theater
35 Worauf noch länger warten?
36 Rechtfertigungsnöte
37 Das Für und Wider der Aufmerksamkeit
38 Alles aus Hygiene
39 Gedanken zur Gleichberechtigung
40 Ein Auf und Ab
41 Über den Dokumentationswahn
42 Über den Stillwahn
43 Die große Solidarität
44 Mut zur Empathie
45 Über das Wesen des Wehenschreibers
46 Über die Wehen
47 Das Normalste der Welt
48 Die Chefin des Kreißsaals
49 Machiavellis im Kreißsaal
50 Finis operis
Die drei Herren
Es stellt sich mir vor ein Herr namens Verantwortung. Er lüpft lässig seinen Hut. Ich lache. Ein zweiter Herr kommt des Weges, auch er heißt Verantwortung – und ich lache noch immer. Dann aber grüßt ein dritter Herr. Er höre ebenfalls auf den Namen Verantwortung. Obendrein meint er recht keck, sei er derjenige, welcher sich meiner annehme. Ich schlucke und erwidere: 'Guter Herr, wenn es denn sein muss, übernehme ich für die ganze Welt Verantwortung und, so es erwünscht ist, auch für den ganzen Kladderadatsch, der sonst noch glaubt „hier“ schreien zu müssen. Aber, guter Mann, für mich selber Verantwortung übernehmen – muss das denn wirklich sein?' Der Mann schweigt. Ich lache nicht mehr.




