Musil / Mehigan | Drei Frauen | Buch | 978-3-15-018797-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 18797, 159 Seiten, Format (B × H): 93 mm x 147 mm, Gewicht: 84 g

Reihe: Reclam Universal-Bibliothek

Musil / Mehigan

Drei Frauen


Erscheinungsjahr 2013
ISBN: 978-3-15-018797-5
Verlag: Reclam Philipp Jun.

Buch, Deutsch, Band 18797, 159 Seiten, Format (B × H): 93 mm x 147 mm, Gewicht: 84 g

Reihe: Reclam Universal-Bibliothek

ISBN: 978-3-15-018797-5
Verlag: Reclam Philipp Jun.


Den Novellenband »Drei Frauen« publizierte Musil 1924 als kleine Sammlung der bereits andernorts erschienenen Erzählungen ›Grigia‹, ›Die Portugiesin‹ und ›Tonka‹. Wie in dem berühmten Roman »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« stellt er auch hier »die unverstandene Tiefe menschlicher Gefühlsempfindung« in den Vordergrund: »Die Novellen, die jeweils von einer Gefühlskrise eines männlichen Protagonisten handeln, lassen sich als Parabeln der Notwendigkeit einer Wiederherstellung des Lebensinstinktes verstehen«, so der Herausgeber Tim Mehigan.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Musil, Robert
Robert Musil (6.11.1880 St. Ruprecht bei Klagenfurt – 15.4.1942 Genf) gehört zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Moderne. Sein verschlungener Lebensweg, der neben Militärdienst auch Studien in Maschinenbau sowie in Philosophie und Psychologie umfasst, prägt seine Literatur. Mittelpunkt seiner Werke ist das Ringen des modernen Individuums um Gewissheit und Bestimmtheit. In 'Die Verwirrungen des Zöglings Törleß' stellt Musil der empirischen Weltdeutung eine psychologische gegenüber. Dieses Konzept wird im 'Mann ohne Eigenschaften' weiter zugespitzt: Hier skizziert Musil das Bild des 'Möglichkeitsmenschen'. Dieser reagiert auf ein Überangebot an zeitgleich vorhandenen Möglichkeiten überfordert, sodass er alles werden 'kann', doch niemals 'wird' und somit stets unvollendet bleibt. Dieses Romanvorhaben bleibt gleichermaßen unabgeschlossen.

Robert Musil (6.11.1880 St. Ruprecht bei Klagenfurt – 15.4.1942 Genf) gehört zu den wesentlichen Protagonisten der literarischen Moderne. Sein verschlungener Lebensweg, der neben Militärdienst auch Studien in Maschinenbau sowie in Philosophie und Psychologie umfasst, prägt seine Literatur. Mittelpunkt seiner Werke ist das Ringen des modernen Individuums um Gewissheit und Bestimmtheit. In »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« stellt Musil der empirischen Weltdeutung eine psychologische gegenüber. Dieses Konzept wird im »Mann ohne Eigenschaften« weiter zugespitzt: Hier skizziert Musil das Bild des »Möglichkeitsmenschen«. Dieser reagiert auf ein Überangebot an zeitgleich vorhandenen Möglichkeiten überfordert, sodass er alles werden »kann«, doch niemals »wird« und somit stets unvollendet bleibt. Dieses Romanvorhaben bleibt gleichermaßen unabgeschlossen.



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