Nachrichten aus der ideologischen Antike | Sonstiges | 978-3-518-13501-3 | www.sack.de

Sonstiges, Deutsch, Band 1, 61 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 191 mm, Gewicht: 283 g

Reihe: filmedition suhrkamp

Nachrichten aus der ideologischen Antike

Marx - Eisenstein - Das Kapital
3. Auflage 2008
ISBN: 978-3-518-13501-3
Verlag: Suhrkamp Verlag AG

Marx - Eisenstein - Das Kapital

Sonstiges, Deutsch, Band 1, 61 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 191 mm, Gewicht: 283 g

Reihe: filmedition suhrkamp

ISBN: 978-3-518-13501-3
Verlag: Suhrkamp Verlag AG


'Der Entschluß steht fest, das KAPITAL nach dem Szenarium von Karl Marx zu verfilmen', notierte Sergej Eisenstein am 12. Oktober 1927. Eisenstein, der mit Panzerkreuzer Potemkin (1926) die Filmsprache revolutionierte, wollte Marx’ Buch 'kinofizieren'. Die Herausforderung, die von einem solchen Werk ausgeht, so glaubte Eisenstein, würde die Filmkunst von Grund auf umrücken. Ihm schwebte die Anwendung völlig neuer, von James Joyce’ Ulysses abgeleiteter Formen vor: 'faits divers', 'emotionale Konvolute' und Reihen 'dialektischer Bilder'.

80 Jahre später kommentiert Alexander Kluge Eisensteins monumentalen Plan. Auf drei DVDs sammelt er filmische Miniaturen zu Marx’ Theorie, die uns so nah und so fern ist wie die Antike. Gespräche mit Peter Sloterdijk, Dietmar Dath, Oskar Negt, Boris Groys, Rainer Stollmann und anderen montieren ganz unterschiedliche Perspektiven auf Das Kapital.

Mit Filmen wie Abschied von Gestern (1966) und seiner Beteiligung an dem Kollektivfilm Deutschland im Herbst (1978) ist Alexander Kluge einer der wichtigsten Vertreter des Neuen deutschen Films. Im April 2008 wurde er beim Deutschen Filmpreis mit dem 'Ehrenpreis' für hervorragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet.

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Weitere Infos & Material


DVD 1: Marx und Eisenstein im gleichen Haus
DVD 2: Alle Dinge sind verzauberte Menschen
DVD 3: Paradoxe der Tauschgesellschaft
Begleitheft: Alexander Kluge: Nachrichten aus der ideologischen Antike; Marx - Eisenstein - Das Kapital


Kluge, Alexander
Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist Jurist, Autor, Filme- und Ausstellungsmacher; aber: 'Mein Hauptwerk sind meine Bücher.' Für sein Werk erhielt er viele Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Theodor-W.-Adorno-Preis, Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf und 2019 den Klopstock-Preis der Stadt Halberstadt.

'Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.'

Alexander Kluge (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)

Alexander Kluge, geboren 1932 in Halberstadt, ist Jurist, Autor, Filme- und Ausstellungsmacher; aber: 'Mein Hauptwerk sind meine Bücher.' Für sein Werk erhielt er viele Preise, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Theodor-W.-Adorno-Preis, Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf und 2019 den Klopstock-Preis der Stadt Halberstadt.

'Ich bin und bleibe in erster Linie ein Buchautor, auch wenn ich Filme hergestellt habe oder Fernsehmagazine. Das liegt daran, daß Bücher Geduld haben und warten können, da das Wort die einzige Aufbewahrungsform menschlicher Erfahrung darstellt, die von der Zeit unabhängig ist und nicht in den Lebensläufen einzelner Menschen eingekerkert bleibt. Die Bücher sind ein großzügiges Medium und ich trauere noch heute, wenn ich daran denke, daß die Bibliothek in Alexandria verbrannte. Ich fühle in mir eine spontane Lust, die Bücher neu zu schreiben, die damals untergingen.'

Alexander Kluge (Dankesrede zum Heinrich-Böll-Preis, 1993)



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