Netzer | Von schönen und necessairen Künsten. | Buch | 978-3-428-15185-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 358 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 750 g

Netzer

Von schönen und necessairen Künsten.

Glasproduktion und Glasveredelung in Preußen zwischen 1786 und 1851
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-428-15185-1
Verlag: Duncker & Humblot

Glasproduktion und Glasveredelung in Preußen zwischen 1786 und 1851

Buch, Deutsch, 358 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm, Gewicht: 750 g

ISBN: 978-3-428-15185-1
Verlag: Duncker & Humblot


Für die Glasproduktion und -veredelung in Preußen brachte die Epoche zwischen dem Tod Friedrichs des Großen (1786) und der ersten Weltausstellung in London (1851) einschneidende ökonomische und politisch-administrative Umbrüche. Aber nicht nur das: Gleichzeitig mussten sich Glasschaffende an rasante naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen anpassen. Produktion und Veredelung verlangten nicht mehr allein Nachahmung und Geschick sondern zunehmend auch Wissen aus allgemein zugänglicher Materialforschung und Geschick in der Vermarktung. Die Aufhebung von Handelsbeschränkungen, neue und bessere Transportmöglichkeiten sowie wachsender Wohlstand einer kauffreudigen Mittelschicht führten in der Glasindustrie zu einer Expansion der Märkte und einer deutlichen Erhöhung des Produktionsvolumens. Anhand von Einzelschicksalen, Gattungen, Gewerbereform und Mäzenatentum, Beispielgläsern des Berliner Kunstgewerbemuseums und Quellen des Geheimen Staatsarchivs PK veranschaulicht die Autorin diesen Prozess vom Handwerk zur Industrie.

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Einleitung

I. Glasproduktion und Glasveredelung in Preußen zwischen 1786 und 1851

Produktion und Handel – Regionen – Napoleons Kriege. Folgen für die Glasindustrie – Produkte – Veredelung – Gewerbeförderung in Preußen – Förderung der Glasveredelung – Fazit

II. Dokumentation

Produktion, Verarbeitung und Handel – Preisaufgaben des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleißes in Preußen – Papiere – Gläserne Geschenke und gläsernes Inventar am preußischen Hof

III. Anhang

Verzeichnis der Abbildungen – Quellen und Literatur – Indices


Susanne Netzer studierte in München Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften und promovierte 1979 mit einer Dissertation über den Augsburger Stadtmaler Johann Matthias Kager. Auf die Promotion folgten die wissenschaftliche Mitarbeit bei der Ausstellung 'Welt im Umbruch' in Augsburg, ein Volontariat am Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig sowie die Tätigkeit als Konservatorin an den Kunstsammlungen der Veste Coburg. Seit 1990 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2014 war die Autorin Oberkustodin am Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin PK. Sie veröffentlichte zahlreiche Studien zu verschiedenen Gattungen der angewandten Kunst und zur Sammlungsgeschichte.



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