Buch, Deutsch, Band 3, 322 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Konzeptionen des Unendlichen
Imagination, Entgrenzung und Exzess
Buch, Deutsch, Band 3, 322 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Konzeptionen des Unendlichen
ISBN: 978-3-8260-6864-5
Verlag: Königshausen & Neumann
Die Neuzeit hat die irdische, endliche Welt grundstürzend aufgewertet. Um so mehr fällt auf, dass Konzepte und Assoziationen des Unendlichen sich weiterhin in den verschiedensten Formen zur Geltung bringen. Künste und Wissenschaften, Philosophien und Religionen, Ideologien und Prektiken gehen dabei die überraschendsten Allianzen ein. Der Band versucht, in dieser dynamischen Vielfalt Isomorphien und Unterschiede, Konstanten und Verschiebungen abzustecken. Im Mittelpunkt stehen die beiden großen Transformationsepochen der Frühen Neuzeit und des langen 19. Jahrhunderts, dazu als Kontrastfolie die Antike.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Wissenschafts- und Universitätsgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Mentalitäts- und Sozialgeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Kultur- und Ideengeschichte
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtswissenschaft Allgemein Historiographie
Weitere Infos & Material
Editorisches Vorwort – Einleitung zum dritten Band – I. Antike: G. Zimmer: Das griechische Heiligtum der Frühzeit als identitätsstiftendes Unendlichkeitskonstrukt – A. Herzig / A. Schüle: Der Gottesgarten: Paradise lost? Überlegungen zum Garten Eden (Gen 2–3) als Paradies oder Gegenwelt – B.M. Gauly: Die Welt und ihre Grenzen bei Seneca und dem Älteren Plinius – J. Dresken-Weiland: Das Paradies in frühchristlichen Texten und Bildern – II. Frühe Neuzeit: B. Full: Denkbilder und Kosmosmodelle. Figurationen des Unendlichen bei Giordano Bruno –R. Nate: „Plus Ultra“? Zur Ambivalenz einer Topik der Offenheit im England der Restaurationszeit – M. Neumann: Paradiese auf Erden. Vom Erleben englischer Landschaftsparks im 18. Jahrhundert – F. Ebeling: Ägypten und die symbolische Verfügbarkeit des Unendlichen – III. Das lange 19. Jahrhundert: M. Neumann: „meine Existenz um eine Unendlichkeit erweitert“. Kunst als Religion beim jungen Goethe – R. Nate: „Back to the Garden“. Romantische Paradiesvorstellungen in der englischsprachigen Literatur – L. Hauser: Von der metaphysikförmigen Naturlehre zur Systemesoterik. Franz Anton Mesmer und Helena Petrovna Blavatsky – B. Herrmann: Poetik der Unendlichkeit? Unendliche Poesie? Fragmente zur Ästhetik der Moderne – W. Wehle: ‚Schiffslos‘ durch die Unendlichkeit der Kontingenz. Mallarmés "Un coup de dés": ein Manifest der zweiten Moderne – K. Schmidt: Kataloge und Grashalme. Walt Whitmans Inventarisierung des Unendlichen als ästhetisches Programm –K. List: Paradiesevokation und -revokation in Gabriele d’Annunzios "Poema paradisiaco".




