Oberlin | Warum wir lachen. Warum wir weinen | Buch | 978-3-8260-6124-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 141 mm x 226 mm, Gewicht: 317 g

Oberlin

Warum wir lachen. Warum wir weinen

Das Gefühl zum Film
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-8260-6124-0
Verlag: Königshausen & Neumann

Das Gefühl zum Film

Buch, Deutsch, 236 Seiten, Format (B × H): 141 mm x 226 mm, Gewicht: 317 g

ISBN: 978-3-8260-6124-0
Verlag: Königshausen & Neumann


Der Film ist ein Medium, das wie kein anderes Emotionen freisetzt. Warum das so ist, untersucht dieses Buch aus psychoanalytischer Sicht. Das Wissen um Übertragungsvorgänge macht es Zuschauern möglich, ihre Gefühle im Kino oder vor dem Fernseher zum Gegenstand der Introspektion zu machen und Rückschlüsse auf Bedarf und Struktur ihrer Psyche zu ziehen. Ohne solche Bewusstmachung verstehen wir nicht nur uns selbst nicht hinreichend, sondern genügen auch nicht dem Anspruch an den Kunstnutzer, seinen Deutungswinkel zu reflektieren, um dem Medium gerecht zu werden. Die gleichzeitige Berücksichtigung anthropologischer Tatsachen, psychoanalytischer Smboltheorien und filmästhetischer Überlegungen ermöglicht es diesem Buch, das Zusammenspiel von Emotionen und audiovisueller Suggestion besser einzuordnen. Dabei wird auch die Geschichte des Mediums nicht außer acht gelassen, finden sich doch gerade in den Rezeptionsdokumenten des frühen Films Beispiele für die emotionale Durchschlagskraft des Imaginären, die mit der neuen Dimension der ‚Vorstellung‘ (im doppelten Sinn) zu erklären ist.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Dr. Gerhard Oberlin arbeitet als Freier Literatur- und Kulturwissenschaftler mit Wohnsitz in Tübingen. Nach einer internationalen Laufbahn als Lehrer, Schulleiter und Fortbilder war er unter anderem Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Beijing Foreign Studies University und am Deutsch-Chinesischen Institut der University of Business and Economics, Beijing/China. Zuletzt Gastdozent der Hebrew University in Jerusalem. Jüngste Buchpublikationen: Goethe, Schiller und das Unbewusste (2007); Modernität und Bewusstsein. Die letzten Erzählungen Heinrich von Kleists (2007); Die letzten Mythen. Untersuchungen zum Werk Franz Kafkas (2011); Der Wahnsinn der Vernunft. Georg Büchners „Lenz“. Die Krise des Subjekts in der Moderne (2014); Delphi – das Orakel. Zentrum der antiken Welt (2015); Warum? Todesflug 4U9525 (2015); Kindheit im elektronischen Zeitalter. Eine Verteidigungsschrift (2016); Krieg im Herzen. Das Drama der ungelebten Gefühle (2016); Das unendliche Objekt – Religion und Psyche (2017). Er ist Herausgeber der Bände Argyris Sfountouris: Trauer um Deutschland. Reden und Aufsätze eines Überlebenden (2015) und Argyris Sfountouris: Schweigen ist meine Muttersprache. Griechenland – seine Dichter, seine Zeitgeschichte (2017).



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