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Ortner | Widerstand ist zwecklos. Aber sinnvoll. | Buch | 978-3-939816-19-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 320 g

Ortner

Widerstand ist zwecklos. Aber sinnvoll.

Notwehr-Notizen von der Heimat-Front
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-939816-19-5
Verlag: Nomen Verlag

Notwehr-Notizen von der Heimat-Front

Buch, Deutsch, 200 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 210 mm, Gewicht: 320 g

ISBN: 978-3-939816-19-5
Verlag: Nomen Verlag


An Themen herrscht kein Mangel und es geht bei allem ums Ganze: 'Um unser Land', darum 'Verantwortung zu übernehmen', sich den 'neuen Herausforderungen zu stellen' – so der offizielle Politikersprech.

Mal bissig, mal süffisant erzählt Ortner in diesem Buch in der Tradition der politischen Kabarettisten Matthias Beltz und Dieter Hildebrandt in kleinen überschaubaren Portionen von den Tollheiten der politischen Akteure, den Dreistigkeiten der Finanzkriminellen und anderen Zumutungen des Alltags:

Drohnenangriffe, Quotenfrauen, Steuersünder, Alt-Stasis und Jung-Nazis, Vorratsdatenspeicherung, Bundestagswahl, Energiewende, Altersarmut, Alt-Nazis, Lohnverzicht, Papst-Rücktritt, Piraten-Parteitag, Leistungsträger, Marienerscheinung, Afghanistan, Mollath-Justizskandal, Bankenaufsicht, Edward Snowden, Dauer-Talkshows, Beschneidungs-Debatte, NSA, Papstwahl,Bambi-Verleihung, Waffenexporte, Limburger Protzbischof, Pofalla – nur mal so dahin gesagt. Kurzum, ein ganz normales Jahr: Stürme im Wasserglas, übliches Parteipalaver, allerlei Zwergenaufstände und an den Wochenenden das Wort zum Sonntag.

Ortners Buch ist ein Streifzug, eine Expedition durch die Gegenwart unserer Republik. Frischluftgedanken, Notwehr-Notizen, Übertreibungen, spitze Angriffe und Attacken gegen Gott und die Welt. Subjektiv und ungerecht. Ganz nach dem Motto, das einst Matthias Beltz ausgab: Widerstand ist zwecklos – aber sinnvoll! Etwas Radau kann nicht schaden.

Ortner Widerstand ist zwecklos. Aber sinnvoll. jetzt bestellen!

Zielgruppe


Alle an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie an Satire und politischem Kabarett Interessierte


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhalt

(Vorwort) Immer weiter. 7
1 Komische Zeiten 11
2 Der Rausch der FDP 12
3 Gezieltes Töten 12
4 Gottlos glücklich 14
5 Big Data 15
6 Der heilige Roger und die Hölle 17
7 Ankunft in der Wirklichkeit 18
8 Auge um Auge, Zahn um Zahn 19
9 Man schießt deutsch 20
10 Vereinfachte Namensgebung 21
11 Freiwilliger Anschluss 21
12 Glaube und Unglaube 22
13 Sinti- und Roma-Schnitzel 23
14 Rechte Statistiken 24
15 Radio Arabella ist dabei 24
16 Lachen über Brigitte 26
17 Die Welt ist böse 27
18 Die Verjährung 28
19 Frust beim Filtern 30
20 Luxus-Rentner 31
21 Steuerbetrüger und Pressefreiheit 32
22 Die Violetten 33
23 Sei transparent! 34
24 Siggi, der Held 35
25 Kafka in Bayern 36
26 Tabufreie Zone 37
27 Hohenschönhausen 38
28 Kleine Rädchen 38
29 Willkommen in Calden 39
30 Mein Kampf 43
31 Genschers Schurkenstaaten 43
32 'Widerstandskämpfer' Filbinger 45
33 Attentäter Maurice Bavaud 47
34 Schnäppchenjäger Wulff 48
35 Vorbild a. D. 49
36 Rechte Dumpfbacken 50
37 Popstar Psy 51
38 Spezl-Wirtschaft, 1. Akt 51
39 Spezl-Wirtschaft, 2. Akt 53
40 Spezl-Wirtschaft, 3. Akt 53
41 Spezl-Wirtschaft, Schluss-Akt 54
42 Spezl-Wirtschaft, Zugabe 55
43 Spezl-Wirtschaft, Zweite Zugabe 55
44 Spezl-Wirtschaft, Letzte Zugabe 55
45 Steuerlust und Steuerlast 55
46 Provokationen und Phantasien 57
47 Frei zum Abschuss 59
48 Großer, kleiner Verleger 59
49 Mobbing-Trainerin 60
50 Böses Kabarett 60
51 Zivilisierte Barbaren 61
52 Bildungsrevolution! 61
53 Piraten-Parteitag 62
54 Kinderlein kommet. 62
55 Kunst für alle! 62
56 Metropolis 63
57 Alles Lüge! 64
58 Wunderbarer Mythos 65
59 Krieg im Vorgarten 66
60 Globaler Groove 67
61 Dummdeutsch 68
62 Augenmaß und Mittelmaß 68
63 Auto-Biographien 69
64 Tempo, Tempo 71
65 Spend-o-Mat 72
66 National-Hymne kostenlos 72
67 Rechte Burschen 74
68 Absturz ohne Verantwortung 75
69 Waffen und Moral 76
70 Recht auf den eigenen Tod 77
71 Lassalles Duell 78
72 Das 4-P-Prinzip 78
73 Wahl-Verweigerung 79
74 Plädoyer für die Provinz 81
75 Seid umschlungen, Millionen 82
76 Ecki, Kurt & Joschka. 83
77 Feldherren und Flut 84
78 Welcome Qatar 85
79 Schöne Nebeneinkünfte 85
80 Werde Deutscher! 87
81 Henry Kissinger, Ehrenmann 88
82 Raub der Freiheit 88
83 Erregungs-Attacken 89
84 Reiches Zehntel 90
85 Obamas Lauschangriff 90
86 Optimistische Reiche 92
87 Bürgerprotest und Feldschlacht 93
88 Datenklau und Hindukusch 93
89 Millionen für den BND 94
90 Risiko-Einspeisungsmaschine 96
91 Krieg gegen den Terror 97
92 Google-Brille 97
93 Rhetorik der Demagogen 97
94 Passiv bewaffnet 98
95 Der letzte Weise 98
96 Springers Unabhängigkeit 99
97 Geruch der Wahl 99
98 Sanftmütiger Ketzer 100
99 Solide Schulden 101
100 Zombie-Banken und Komplizen 102
101 Meeses Hitler-Meise 102
102 Der Minister und der 'Fehler' 103
103 Bayerischer Sinneswandel 104
104 Ein Papst räumt auf 105
105 PS-Jubelstimmung 106
106 Enttäuschte und Empörte 107
107 Generation Porno 107
108 Unser Freund Amerika 109
109 Landesbank-Zocker 109
110 Zurück in die Zukunft! 110
111 Der Vater spricht 111
112 Gute Freunde 112
113 Wie? Überwacht? 112
114 Mehr Sachlichkeit! 113
115 Nihilistischer Zeitgeist 114
116 Systemrelevante Grundrechte 115
117 Feierliches Gelöbnis 116
118 Glaubwürdige Ahnungslosigkeit 118
119 Neue Bescheidenheit 118
120 Super, Super 119
121 Mollath und die Justiz 119
122 Hallo Gewerkschaftler! 120
123 Drogenfreier Glaube 121
124 Grüne Schweiger 123
125 Schiefgelaufen 123
126 Jenseits von Afrika 124
127 Akademischer Kapitalismus 125
128 Recht auf Drogen 128
129 Hitlers Ehrenbürgerschaft 129
130 Mollaths Befreier 129
131 New-Age-Mist 131
132 Maria, komm! 131
133 Kernkompetente Phrasen 132
134 Mut zum Waffenhandel 132
135 Beendet Pofalla! 134
136 Vorsicht: Trottelbürger! 135
137 Print lebt! 137
138 Resignieren, Sabotieren? 139
139 Starke Worte 140
140 Das Kreuz mit dem Geld 141
141 Verdiente Orden 142
142 Nach dem TV-Kanzler-Duell 144
143 Viel Feind, viel Verrat 145
144 Präsidiale Wahl-Empfehlung 146
145 Sarrazins Netto-Produktionsrate 146
146 Dröhnendes Schweigen 147
147 Kriegs- und Vorkriegslügen 148
148 Deutsches Liedgut 149
149 Überwachte Privatheit 149
150 Geh wählen, du Nichtwähler! 150
151 Rot-Rot-Grün, nein Danke! 153
152 Die Schweiz verteidigt sich 154
153 Ein Ex-Kanzler kassiert ab 154
154 Die Wahl ist vorbei 157
155 Digitales Double 157
156 Ach, Europa 159
157 Cyber-Reservist 160
158 Sonneborns Worte 161
159 Demokratie im Eimer 161
160 König Franz-Josef 162
161 Edle Spender 163
162 Größe und Größenwahn 165
163 Demokratie privatisieren 168
164 Die 68er 169
165 Inszeniertes Gemetzel 170
166 Herr P. ist stolz 171
167 Lukrative Entsorgung 171
168 Handygate 172
169 Parteien-Geschacher 173
170 Asyl für Snowden! 174
171 Schattenfinanz-Zentrum 176
172 Der Kaiser und die Sklaven 177
173 Freier sind Ausbeuter 178
174 Unterhaltungskultur Bambi 178
175 Causa Wulff – bitte beenden! 179
176 TV-Gutmenschen 180
177 Staatsfunk-Podcast 180
178 Lautlose Kontrolle 181
179 Wir sind das Volk 182
180 Stolpersteine – nicht bei uns 182
181 Ehrendoktor Snowden 183
182 Künstliches Koma 183
183 Partnerschaftsabkommen 184
184 Grassierende Volksdummheit 185
185 Wo ist Mappus? 185
186 Weise Worte 186
187 Die neuen Konservativen 186
188 Nationalcharakter 188
189 Jetzt wird regiert! 189
190 Meisners Barmherzigkeit 190
191 Letzter Appell 191
Abschluss-Rede – oder: Es gilt das gedroschene Wort 191


Fangen wir vorne an. Ganz vorne. Ich kam im März 1950 zur Welt. Da existierte das Universum bereits etwas mehr als 13,8 Milliarden Jahre. Ein Urknall, danach ging es los. Seither ist viel passiert. Wenn wir über die Tollheiten unserer Zeit nachdenken, kann diese Tatsache extrem beruhigen. Es geht alles irgendwie weiter. Immer weiter. Zumindest bis heute.

An Themen herrscht kein Mangel: Drohnenangriffe, Quoten-frauen, Steuersünder, Alt-Stasis und Jung-Nazis, Vorratsdatenspeicherung, Minijobs, Bundestagswahl, Energiewende, Altersarmut, Alt-Nazis, Lohnverzicht, Papst-Rücktritt, Familiensplitting, Datenüberwachung, Piraten-Parteitag, Wanderbaustellen, Leistungsträger, Marienerscheinung, Afghanistan, Mollath-Justizskandal, Bankenaufsicht, Edward Snowden, Dauer-Talkshows, Beschneidungs-Debatte, NSA, Volksmusikstadl, Papstwahl, Beschleunigungsgesetz, Bambi-Verleihung, Sicherheitskonferenz, Limburger Protzbischof, Pofalla – nur mal so dahin gesagt. Kurzum, ein ganz normales Jahr: Stürme im Wasserglas, übliches Parteipalaver, allerlei Zwergenaufstände und an den Wochenenden das Wort zum Sonntag.

Dabei geht es bei allem ums Ganze. 'Um unser Land', darum 'Verantwortung zu übernehmen', sich den 'neuen Herausforderungen zu stellen' – so der offizielle Politikersprech. Und es geht um – ja, verdammt noch mal – um 'unsere Werte'. Um welche Werte? Übereinstimmung ist nicht leicht herzustellen. Einigen wir uns darauf: Die Roadmap für unser verfasstes und verbindendes kollektives Bewusstsein ist nicht die Bibel, nicht der Koran, nicht das Grundsatzprogramm der Sozialdemokratie, nicht die Vereinssatzung des FC Bayern München – sondern allein unsere Verfassung. Die sollten wir verteidigen. Jürgen Habermas nennt das Verfassungspatriotismus. Also: Sind wir Patrioten, Verfassungspatrioten!

Man muss das in diesen Zeiten durchaus betonen, in der allerlei Werte-Verteidiger, Werte-Fanatiker und Werte-Fundis, die sich in der Sache oder irgendeinem Dogma für unfehlbar halten, durchs Land ziehen, um mit ihrer Version der Wahrheit ihre Mitbürger oder gleich die ganze Menschheit zu beglücken. Alle wollen die Welt retten – im Zweifel auch uns. Das muss nicht sein. Wir kümmern uns gerne um uns selbst.

Auf den folgenden Seiten geht es weniger um Werte, es geht um das 'Politische'. Und da lässt sich festhalten: Es zerfällt in diesen Zeiten zunehmend in Parteidenken, Lobbypolitik, Administration und Showbusiness. Mittendrin die medialen Verstärker und Verkünder. Zu Wort kommen vor allem die Befugten der neuen Expertokratie: Wirtschaftsexperten, Gesundheitsexperten, Rüstungsexperten, Terrorismusexperten, Sozialexperten, Wetterexperten und sonstige Universalexperten – immer mit der Behauptung, das 'heutzutage ja alles so komplex' geworden sei, dass es einen offiziell anerkannten Experten braucht, der uns die Welt erklärt. Da wird es Zeit, einmal dazwischen zu plärren.

'Haben Sie überhaupt Abitur?', fragte Franz-Josef Strauß einst einen Journalisten, der ihm mit kritischen Fragen zusetzte. Der Mann trug längeres Haupthaar, keine Krawatte und arbeitete schlimmerweise auch noch für ein Magazin aus Hamburg. Für den bajuwarischen Polit-Despoten also eine Spezies, dem nur bedingt demokratische Grundrechte zustanden – in jedem Fall aber man keine Antwort schuldete. Punkt.

Seit Strauß hat sich die politische Welt ein paar Mal gedreht. Heute bedarf es keiner besonderen Berechtigungsnachweise, um Fragen zu stellen. Es gehört zu den großen Errungenschaften, dass in einer freien Gesellschaft jeder alles fragen und kritisieren kann – und zwar auch dann, wenn er eine intellektuelle Dumpfbacke ist. Das ist bitter für Leute mit Abitur, Spezialexperten und sonstige Meinungsverwalter – aber es ist so. Und das ist gut so.

Gelebte Demokratie: Jeder kann sich zu Wort melden, Pamphlete schreiben, Attacken und Notizen in Druck geben. Übrig geblieben ist – teilweise nicht ganz zu unrecht – der Vorwurf, es gäbe bei dem basisdemokratisch-öffentlichen Gemotze und Palaver, neben den kaum mehr überschaubaren 'offiziellen' Profi-Experten, nun auch noch viel zu viele 'selbsternannte' Experten. Das Attribut 'selbsternannt' bezeichnet einen illegitimen Anspruch, lässt aber gleichzeitig den autoritätsgläubigen Geist dessen erkennen, der auf die Wirkungskraft des Schimpfworts setzt. Meistens kommt der Vorwurf von den professionellen Experten. Sie kämpfen um ihre Meinungshoheit und Deutungsmacht. Im digitalen Zeitalter ein Kampf gegen Windmühlen. Alle sind Experten, im Speziellen und im Allgemeinen. Alle reden mit, niemand weiß Bescheid. Oder doch?

Die Texte in diesem Buch wurden – ich gestehe es vorab – ganz und gar aus der subjektiven Laune eines 'selbsternannten' Experten und Kritikers fürs Allgemeine niedergeschrieben. Es handelt sich dabei um keine Amtsanmaßung, um kein Täuschungsmanöver, keine Hochstapelei – wie gesagt, wir leben in einem freien Land. Ein Autor darf sich immer und überall selbsternannt äußern. Er handelt auf eigene Gefahr. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Klappentext.

Und der Bürger? Die Mehrheit gibt sich brav, stoisch, gleichgültig, gelangweilt, zufrieden – vor allem: gut unterhalten. Harald Martenstein hat dafür den Begriff 'Empörungsverweigerung' gefunden. Tatsache ist: Wer sich zuviel über Drohnen, Beschneidungsurteil, Bankenrettung und Herrn Pofalla aufregt, steht vor einem mentalen Dilemma. Erstens, so Martenstein, kann man sich nicht unbegrenzt aufregen; zweitens verbreitet man im engeren sozialen Umfeld mitunter schlechte Stimmung. Man gilt als Nörgler und Misanthrop, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man zu keiner Party eingeladen und von der Gästeliste gestrichen wird.
Was tun? Resignation mit zusammengepressten Lippen oder vitale Empörung im Dickicht politischer Simulation? 'Politische Moral bildet sich im Zustand der Empörung', sagt der Soziologe Oskar Negt. Wo also landen wir, wenn wir auf unsere Empörungsfähigkeit verzichten?

Dieses Buch erzählt in kleinen überschaubaren Portionen von den Tollheiten der politischen Akteure, den Dreistigkeiten der Finanzkriminellen und anderen Zumutungen des Alltags. Die Noizen entstanden zwischen Januar und Dezember 2013 und werden hier chronologisch gedruckt – ohne Nachbesserungen, allenfalls mit kleinen Aktualisierungen, die als Nachtrag gekennzeichnet sind.

Es ist ein Streifzug, eine Expedition durch die Gegenwart unserer Republik. Frischluftgedanken, Notwehr-Notizen, Übertreibungen, spitze Angriffe und Attacken gegen Gott und die Welt. Subjektiv und ungerecht. Geschrieben für den Tag, in der Tradition der Situationisten.

Ganz nach dem Motto, das einst der große politische Kabarettist und Menschenfreund Matthias Beltz ausgab: Widerstand ist zwecklos – aber sinnvoll! Etwas Radau kann nicht schaden.

Helmut Ortner
Frankfurt, Dezember 2013


Helmut Ortner, Jahrgang 1950, hat zahlreiche Bücher veröffentlicht. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten zum Dritten Reich und zu dessen juristischer und gesellschaftlicher Aufarbeitung. Dazu gehören seine erzählenden Sachbücher 'Der einsame Attentäter – Georg Elser, der Mann der Hitler töten wollte' und 'Der Hinrichter – Roland Freisler, Mörder im Dienste Hitlers' sowie 'Hitlers Schatten – Deutsche Reportagen', die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Zuletzt veröffentlichte er den Essayband 'Der Zorn – Eine Hommage' (2012) sowie 'Das Buch vom Töten – Über die Todesstrafe', (2013).



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