Oth | Theorie und Praxis von Interpretationsgruppen | Buch | 978-3-658-48944-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 267 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 366 g

Reihe: Research

Oth

Theorie und Praxis von Interpretationsgruppen

Kritik der Wissensproduktion in der qualitativen Forschung
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-658-48944-1
Verlag: Springer

Kritik der Wissensproduktion in der qualitativen Forschung

Buch, Deutsch, 267 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 366 g

Reihe: Research

ISBN: 978-3-658-48944-1
Verlag: Springer


Die Auswertung qualitativen Datenmaterials in Interpretationsgruppen und Forschungswerkstätten ist mittlerweile zu einem methodenübergreifenden Qualitätsstandard avanciert. Es besteht jedoch ein eklatantes und irritierendes Forschungsdesiderat. Um mehr darüber zu erfahren, was in solchen Gruppen geschieht und woher das große Qualitätsversprechen rührt, hat die Autorin Theorie und Praxis von Interpretationsgruppen beforscht. In dieser Arbeit setzt sie sich kritisch mit dem Forschungsstand und den Selbstverständnissen der Gruppeninterpretationspraxis auseinander. Dabei identifiziert sie eine Verschiebung vom Anspruch einer Demokratisierung des Wissens hin zu einem Qualitätsversprechen des besseren Wissens durch Intersubjektivität. Weiter hat sie unterschiedliche Gruppen mit einem (auto-)ethnographischen Forschungsansatz empirisch beforscht und das erhobene Material tiefenhermeneutisch ausgewertet.

Ihr Forschungsinteresse galt dabei stets den Bedingungen kritischer Wissensproduktion. Vor diesem Hintergrund stellen sich Fragen an die Gruppeninterpretationspraxis: Wie wollen wir Wissen produzieren? Wie wollen wir (miteinander) arbeiten? Und wie können Räume, wie sie etwa von Interpretationsgruppen und Forschungswerkstätten geschaffen werden, besser und solidarischer genutzt werden?

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Zielgruppe


Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung.- Die Grundlagen der Arbeit.- Black box, Königsweg, politische Hoffnung. Zum Forschungsstand.- Interpretationsgruppen und Forschungswerkstätten vor dem Hintergrund 
zweier Diskurse.- Methode und Prozess.- Zur Praxis von Interpretationsgruppen. Einblicke in die gemeinsame Inter pretationsarbeit.- Wie wollen wir Wissen produzieren? Mögliche Forschungsansätze.- Schluss.- Literaturverzeichnis.


Constanze Oth ist Soziologin und Psychologin. Sie arbeitet in einer psychiatrischen Tagesklinik und ist in Ausbildung zur Psychoanalytikerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind qualitative Forschung, psychoanalytische Sozialpsychologie und feministische Wissenschaftskritik.



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