Buch, Deutsch, 146 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 222 g
Zwei Katechesen des hl. Kirchenlehrers Laurentius von Brindisi nebst einer theologischen Betrachtung des Herausgebers über das "Ite, Missa est"
Buch, Deutsch, 146 Seiten, Format (B × H): 150 mm x 210 mm, Gewicht: 222 g
ISBN: 978-3-9825363-4-7
Verlag: Seelenburg Verlag
Gleich zwei hl. Kirchenlehrer sprechen für eine Herkunft des Wortes Messe aus dem Hebräischen:
Laurentius von Brindisi und Franz von Sales. Die Wurzel liege in der hebräischen Vokabel missah, die
Tribut, Genugsamkeit, freiwilliges Opfer bedeutet. Damit weise der Entlassungsruf der römischen
Liturgie auf das Wesen des Opfers des Neuen Bundes hin, denn die hl. Messe ist im Gegensatz zu den
vielfältigen Opfern des Alten Testamentes das einzig genügende, das einzig genugtuende Opfer der
Kirche. Theologen scheuen diese Herleitung jedoch und geben dem lateinischen missa die Bedeutung
„Entlassung“. Doch soll es wirklich am Ende des Kultes heißen: „Ite, Missa est – Geht, es ist Entlassung“?
Dieses Buch stellt sich im Anschluss an den hl. Laurentius von Brindisi nach eingehender Erörterung die
Frage: Wenn das hebräische Wort missah die von anerkannten Lexika angegebene Bedeutung hat, und
wenn so das Wesen der Messe mit einem einzigen Wort hervorragend zum Ausdruck gebracht wird –
warum geht man dann einer sprachwissenschaftlich korrekten, biblisch begründbaren, historisch
möglichen, von Kirchenlehrern vertretenen, liturgisch sinnvollen und dogmatisch stimmigen Deutung
derart aus dem Wege, dass man sie heute nicht einmal mehr als Theorie gelten lassen mag? Warum will
man fast nur noch von der Eucharistie sprechen, von heiliger Versammlung, Gottesdienst oder
Mahlfeier, aber nicht von der hl. Messe? Weil Name und Inhalt korrespondieren?




