Parks, Rosa
Rosa Parks (1913–2005) war eine US-amerikanische Bürgerrechtsaktivistin. Sie wuchs im segregierten Bundesstaat Alabama auf, arbeitete als Schneiderin und engagierte sich jahrzehntelang ehrenamtlich in der NAACP. 1955 wurde sie durch ihre Weigerung, im Bus ihren Sitzplatz zu räumen, zur Schlüsselfigur des Busboykotts von Montgomery. Bis zu ihrem Tod blieb Parks politisch aktiv, erhielt zahlreiche Auszeichnungen und gründete das Rosa and Raymond Parks Institute for Self-Development.
Haskins, Jim
Jim Haskins, geboren 1941 in Demopolis, Alabama, studierte Geschichte und Sozialpsychologie an verschieden Universitäten in den USA und war als Lehrer tätig. Seine zahlreichen Bücher richteten sich zumeist an ein junges Publikum und erzählen von prägenden Schwarzen Persönlichkeiten und afroamerikanischer Geschichte. Für sein Werk wurde er mehrfach prämiert, u. a. mit dem Coretta Scott King Award. Als Mitverfasser unterstützte er Rosa Parks bei der Veröffentlichung ihrer Autobiografie. Er starb 2005 in Manhattan.
Hasters, Alice
Alice Hasters, geboren1989 in Köln, lebt und arbeitet als Autorin und Publizistin in Berlin. Sie war u. a. für das Jugendprogramm Funk tätig, entwickelte Social-Media-Formate für die Tagesschau und den RBB und moderierte bei Deutschlandfunk Nova. Ihr Debüt Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten belegte Platz 5 der Jahresbestsellerliste Sachbuch im Paperback 2020. Für ihre Bildungsarbeit zum Thema Rassismus wurde sie 2020 zur Kulturjournalistin des Jahres gewählt.
Bonin, Sonja
Sonja Bonin, geboren 1970, studierte Philosophie und Germanistik sowie Buch- und Medienpraxis in Mannheim, Frankfurt a. M. und Rutgers, New Jersey. Sie ist freie Journalistin und Übersetzerin und lebt, nach langjährigen Aufenthalten in Deutschland, den USA und China, in Zürich. Sie arbeitete u. a. für den Tagesspiegel, Spiegel Online, Aspen Institute Berlin und LiteraturReview. Zu den von ihr übersetzen Autoren gehört Howard Zinn (Eine Geschichte des Amerikanischen Volkes).