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Pauly | Rechts- und Staatsphilosophie des Relativismus | Buch | 978-3-8329-4993-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 38, 266 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 227 mm, Gewicht: 404 g

Reihe: Staatsverständnisse

Pauly

Rechts- und Staatsphilosophie des Relativismus

Pluralismus, Demokratie und Rechtsgeltung bei Gustav Radbruch
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8329-4993-8
Verlag: Nomos

Pluralismus, Demokratie und Rechtsgeltung bei Gustav Radbruch

Buch, Deutsch, Band 38, 266 Seiten, Format (B × H): 154 mm x 227 mm, Gewicht: 404 g

Reihe: Staatsverständnisse

ISBN: 978-3-8329-4993-8
Verlag: Nomos


Ausgehend von einem erkenntnistheoretisch begründeten Relativismus, der keine Staats- und Rechtsauffassung und keine politische Parteilehre als beweisbar richtig anerkennt, plädierte Gustav Radbruch (1878-1949) entschieden für eine parteienstaatliche Demokratie. Insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus bekannte sich der Rechtsphilosoph und Weimarer Reichsjustizminister zum Schutz des relativistischen Standpunktes zur Intoleranz gegenüber der Intoleranz. Nach 1945 verweigerte er mittels der später sogenannten Radbruch'schen Formel unerträglich ungerechten Gesetzen die Rechtsgeltung.

Vorliegender Band untersucht die Grundlagen und Tragweite von Radbruchs Staats- und Demokratieverständnis sowie seiner Lehre zur Geltungsbegrenzung positiven staatlichen Rechts.

Informationen zur Reihe:

Staatsverständnisse

Hrsg. von Prof. Dr. Rüdiger Voigt

Der Schwerpunkt der publizierten Bände soll auf den neuzeitlichen Ideen vom Staat liegen. Dieses Spektrum reicht von Altmeister Niccolò Machiavelli über Thomas Hobbes bis zu Max Weber und Karl Marx, schließlich zu den Weimarer Staatstheoretikern Carl Schmitt, Hans Kelsen und Hermann Heller und weiter zu den zeitgenössischen Theoretikern.Nicht nur die Verfälschung der Marxschen Ideen zu einer marxistischen Ideologie, die einen repressiven Staatsapparat rechtfertigen sollte, macht deutlich, dass Theorie und Praxis des Staates nicht auf Dauer voneinander zu trennen sind. Auf eine Analyse moderner Staatspraxis kann daher nicht verzichtet werden.Was ergibt sich daraus für ein zeitgemäßes Verständnis des Staates im Sinne einer modernen Staatswissenschaft? Die Reihe Staatsverständnisse richtet sich mit dieser Fragestellung nicht nur an politische Philosophen, sondern vor allem auch an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften. In den Beiträgen wird daher zum einen der Anschluss an den allgemeinen Diskurs hergestellt, zum anderen werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse in klarer und aussagekräftiger Sprache – mit dem Mut zur Pointierung – vorgetragen. So wird auch der / die Studierende unmittelbar in die Problematik des Staatsdenkens eingeführt.

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