Buch, Deutsch, Band 183, 387 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 638 g
Das Deutsche Reich und die Institutionen der Weltwirtschaft 1890–1930
Buch, Deutsch, Band 183, 387 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 638 g
Reihe: Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft
ISBN: 978-3-525-37006-3
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Niels Petersson, Historiker an der Sheffield Hallam University, untersucht am Beispiel des Deutschen Reiches, welche Mechanismen, Akteure und Probleme bei der Globalisierung wirtschaftlicher und wirtschaftsrechtlicher Normen eine Rolle spielten und welche Möglichkeiten der Institutionalisierung internationaler Wirtschaftsbeziehungen es gab. Der Untersuchungszeitraum, die Jahre von etwa 1890 bis zum Beginn der Weltwirtschaftskrise, umfasst Aufstieg und Niedergang einer großen Welle ökonomischer Globalisierung, in deren Verlauf zunehmend enger integrierte Weltmärkte für zahlreiche Güter und für Kapital entstanden.
Zielgruppe
Historiker, Wirtschaftshistoriker, Rechtshistoriker, die entsprechenden Bibliotheken und Institute.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
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Abkürzungen und Konventionen
Abkürzungen
Konventionen
I. Einleitung
II. Privates Geld und staatliche Macht. Staatsbankrott und Staatssouveränität als Probleme für Politik, Anleger, Banken und die Wissenschaft vom Kaiserreich zur Weimarer Republik
1.) Problemstellung und Strukturbedingungen
2.) Griechenland und Venezuela: Diplomatische und militärische Intervention des Deutschen Reiches gegen säumige Zahler
3.) Anlegerschutz durch Gesetz und Vertragsklauseln
4.) Der Schutz der Gläubiger und die internationale Schiedsgerichtsbarkeit
(a) Die Haager Konferenz 1907: Von der »Drago-Doktrin« zum internationalen Abkommen betreffend die Beschränkung der Anwendung von Gewalt bei der Eintreibung von Vertragsschulden
(b) Ein Schiedsgerichtshof für Streitigkeiten zwischen Staaten und Privatleuten?
5.) Reparationen, Währungspolitik und die deutschen Auslandsschulden zwischen Weltkrieg und Weltwirtschaftskrise
(a) Die Reparationsfrage und die Verflechtung privater und staatlicher Schulden in der deutschen Revisionspolitik
Reparationen 1919–1923
Der Dawes-Plan
Revisionspolitik unter dem Dawes-Plan
Vom Young-Plan zur Weltwirtschaftskrise
(b) Währungssystem und Auslandschulden
Vorkriegszeit
Krieg und Inflation
Rückkehr zum Goldstandard, 1925–31
Devisenbewirtschaftung und »Bankruptcy in Watertight Compartments«
6.) Fazit
III. Vertragsschluß und Vertragsbruch. Verträge und grenzüberschreitendes privatwirtschaftliches Handeln
1.) Problemstellung und Strukturbedingungen
2.) Möglichkeiten und Grenzen internationaler Rechtsvereinheitlichung: Das Deutsche Reich und das »Weltwechselrecht«
3.) Private Rechtssetzung und staatliche Macht: Verbandsrecht und Schiedsgerichtsbarkeit
4.) Zahlungs- und Kreditsicherung im Außenhandel
(a) Vertragliche und organisatorische Mittel der Zahlungssicherung
(b) Souveränitätsbeschränkung als nationales Interesse im »kaufmännischen Internationalismus« der Vorkriegszeit: Der Schutz des Privateigentums im Kriege
(c) Schwindelfirmen, Informationen, informeller Einfluß
Wirtschaftsauskünfte der Konsulate bis 1918
Das Auswärtige Amt und die Aktivität »unreeller« deutscher Firmen im Ausland
Die Konsulate und die Auskunftserteilung in Wirtschaftssachen nach dem Weltkrieg
(d) Devisen- und Außenhandelskontrolle: Das Eindringen öffentlichen Rechts in private Zahlungsverpflichtungen als Beispiel für den Wandel im Wirtschaftsrecht
5.) Fazit
IV. Ausblick
1.) Staatlichkeit, Territorialitätsregime, Globalisierung
2.) Muster der Ordnungsstiftung auf überstaatlichen Märkten
3.) Politik und Ordnungsstiftung auf überstaatlichen Märkten
Quellen und Literatur
1.) Unveröffentlichte Quellen
(a) Bundesarchiv Lichterfelde
(b) Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes
2.) Literatur und veröffentlichte Quellen
(a) Aktenpublikationen (Reihen)
(b) Literatur und als Einzelschriften veröffentlichte Quellen




