Petrik | Camille Claudel | Buch | 978-3-99120-092-5 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 144 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 195 mm

Petrik

Camille Claudel

Die Weltmutter Eva
Erscheinungsjahr 2026
ISBN: 978-3-99120-092-5
Verlag: Septime Verlag e.U.

Die Weltmutter Eva

Buch, Deutsch, 144 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 195 mm

ISBN: 978-3-99120-092-5
Verlag: Septime Verlag e.U.


»Einem Bedürfnis nach Reinigung nachgehend« (Paul Valéry), geht Dine Petrik in die Pariser Bohème zurück, in das fin de siécle um 1880, in die Bildhauerei – und zur patriarchalen Leitfigur »Mann«. Beispielhaft ist in dieser Zeit die Figur der jungen Bildhauerin Camille Claudel, aufregend, intelligent, hochbegabt, wenn auch nach einigen Dutzend Jahren psychisch verunsichert und irritiert durch ihren Mentor und Liebhaber Auguste Rodin. Nach der Beziehung zerstört, folgt durch ihren Bruder Paul eine Internierung in eine Anstalt. Camille Claudel stirbt elend im Alter von 73 Jahren während des Zweiten Weltkriegs in diesem »Sterbehaus«, in das sie nie gehört hatte.

Dine Petrik schlägt in Camille Claudel zahlreiche historisch bekannte wie auch etliche noch wenig bekannte Wiener Kapitel auf. Im Buch begegnen uns Persönlichkeiten wie Victor Hugo, Honoré de Balzac oder Claude Debussy. Später folgen Namen wie Berta Zuckerkandl, Alma und Gustav Mahler oder Rainer Maria Rilke. Camille Claudels Geschichte führt uns von Paris nach Wien, u.a. ins Obere Belvedere, das Wien Museum und die Wiener Secession. Genau recherchierte Bilder und Metaphern werden darin aufgegriffen und literarisch festgehalten, denn das Fiktive ist wichtig, um diese Geschichte schreiben zu können, »aber alles ist wahr«.

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Weitere Infos & Material


Petrik, Dine
Dine Petrik, geboren 1942 im Burgenland, lebt und arbeitet in Wien. Petrik begann mit 50 zu schreiben und verfasste seither knapp 20 Bücher, darunter Lyrik, Romane und Reiseliteratur sowie Artikel und Essays in den hiesigen Medien. Sie verfasste mehrere Arbeiten über die Lyrikerin Hertha Kräftner. Dine Petriks Faszination über historische Figuren und Epochen findet sich auch in ihrer Prosa und Lyrik wieder.

Beer, Barbara
Barbara Beer, geb. 1972 in Wien, ist Kulturjournalistin, Kolumnistin und Literaturkritikerin. Sie verfasste mehrere Bücher zu wienspezifischen Themen, zuletzt: Es geht nicht um schön: 15 Restaurierungsgeschichten zum Wien Museum.



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