Pidgeon | Einhand um die Welt | Buch | 978-3-911831-41-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 260 Seiten, Format (B × H): 127 mm x 203 mm, Gewicht: 300 g

Pidgeon

Einhand um die Welt

Die Reise der Islander
Erscheinungsjahr 2025
ISBN: 978-3-911831-41-3
Verlag: kontrabande Verlag

Die Reise der Islander

Buch, Deutsch, 260 Seiten, Format (B × H): 127 mm x 203 mm, Gewicht: 300 g

ISBN: 978-3-911831-41-3
Verlag: kontrabande Verlag


Einhand um die Welt
Zwischen 1921 und 1925 umsegelte Harry Pidgeon die Welt in einem Segelboot, das er selbst konstruiert und gebaut hatte. Er erlebte zahlreiche Herausforderungen und eindrückliche Momente auf den Ozeanen der Erde und verließ sich dabei fast ausschließlich auf seine eigene Kraft, sein handwerkliches Können und seine Ausdauer.

Nach dem Bau seiner 34-Fuß-Yawl, für die er rund eineinhalb Jahre Arbeit und etwa 1.000 Dollar Materialkosten aufbrachte, segelte Pidgeon zunächst von Kalifornien nach Hawaii. Von dort führte sein Kurs weiter zu den Marquesas, nach Tahiti, Samoa, Fidschi, zu den Neuen Hebriden und nach Neuguinea. Präzise und ohne romantische Überhöhung beschreibt er Begegnungen mit indigenen Gemeinschaften, lokale Bräuche und Rituale, Gastfreundschaft in abgelegenen Häfen, freundschaftliche Kontakte unterwegs und die Freude am Segeln. Ebenso berichtet er von Sturmfahrten, schwerer See und einem fast katastrophalen Auflaufen der Islander vor der Küste Südafrikas.

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Zielgruppe


Abenteurer, Segler

Weitere Infos & Material


Pidgeon, Harry Clifford
Harry Pidgeon wurde am 31. August 1869 auf einer Farm in Iowa geboren und verstarb am 4. November 1954 in San Pedro, Kalifornien.

Pidgeon wuchs in der Quäker-Gemeinschaft auf und verließ im Alter von etwa 15 Jahren sein Elternhaus, um nach Kalifornien zu ziehen. Dort arbeitete er zunächst auf einer Ranch, anschließend zog es ihn weiter nach Alaska. Mit einem Floß fuhr er den Yukon hinab und segelte später durch die Inselgruppe vor der Südostküste Alaskas. Zurück in Kalifornien ließ er sich in den Sierra Nevada-Gebirgen nieder und widmete sich der Fotografie.

Müller, Gerd-Gustl
Gerd-Gustl Müller, geboren 1948 in Lüdenscheid, probierte sich nach der Schule in verschiedenen Jobs aus, vom Kraftfahrer bis zum Versicherungsvertreter. In den Siebzigern zog es ihn nach Berlin, wo er in der Jugendarbeit aktiv war und seine ersten beiden Bücher schrieb: Zoff (Basis Verlag) und Der Job (Weissmann Verlag, später bei Ravensburger neu aufgelegt). Der Job landete auf der Auswahlliste für den Deutschen Jugendbuchpreis. Im selben Jahr erhielt Gerd auf der Frankfurter Buchmesse das „Hungertuch für einen unbekannten Autor“ – eine Auszeichnung, auf die er, immer noch völlig unbekannt, bis heute stolz ist.

Danach hielt es Gerd nicht lange in Deutschland. Fast sein ganzes weiteres Leben verbrachte er im Ausland, erst in England, dann in Frankreich. Fünfzehn Jahre lang drehte sich alles ums Segeln: Boote bauen, Yachten verkaufen, Schiffe bis 60 Fuß ins Mittelmeer und nach Madeira überführen, zwei Jahre lang Mitseglertörns auf seinem Stahlkahn die Biskaya rauf und runter. Aber irgendwann muss man erwachsen werden.

Nach einem kurzen Abstecher zum Sprachenstudium an der Uni Nantes verschlug es ihn für Jahrzehnte beruflich nach Osteuropa, wo er in Kroatien und Ungarn in der IT arbeitete.

Jetzt im Ruhestand, widmet sich Gerd wieder voll und ganz dem Segeln und Schreiben. Er lebt auf seinem kleinen Boot, schreibt Segelgeschichten, und schmiedet Pläne, dem nächsten Winter Richtung Süden zu entkommen.



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