Pijuan | Du bist, wen Du isst | Buch | 978-3-9827230-2-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 152 Seiten, Format (B × H): 127 mm x 185 mm, Gewicht: 296 g

Pijuan

Du bist, wen Du isst

Nachhaltig als Kannibale leben
Erste Auflage im Oktober 2026
ISBN: 978-3-9827230-2-0
Verlag: Verlag Bärmeier & Nikel

Nachhaltig als Kannibale leben

Buch, Deutsch, 152 Seiten, Format (B × H): 127 mm x 185 mm, Gewicht: 296 g

ISBN: 978-3-9827230-2-0
Verlag: Verlag Bärmeier & Nikel


Zwei Texte, fast drei Jahrhunderte voneinander entfernt und erschreckend nah beieinander. Albert Pijuan entwickelt in seinem Essay eine radikale Idee: Wenn Fleischkonsum ein Problem ist, warum nicht den Menschen selbst in den Kreislauf integrieren? Was hier zunächst wie eine absurde Provokation erscheint, entfaltet sich als konsequent durchdachtes Modell – ökologisch, ökonomisch und ethisch »argumentiert« mit den Mitteln unserer Gegenwart. Jonathan Swift formulierte 1729 einen ähnlich »vernu¨nftigen« Vorschlag: die Kinder der Armen als Nahrung zu verwerten. Seine Satire gilt bis heute als einer der schärfsten Texte der Literaturgeschichte.
Beide sind in diesem Band versammelt. Zusammen gelesen, entsteht ein verstörender Dialog u¨ber Sprache, Moral und die Logik von Systemen, die alles rechtfertigen können – solange sie nur u¨berzeugend genug formuliert sind. Ein Buch u¨ber die Macht der Argumente. Und daru¨ber, wie du¨nn die Grenze ist zwischen Vernunft und Wahnsinn.

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Zielgruppe


Für Menschen ab 18 aufwärts. Ein Buch für kritische Leserinnen und Leser, die dennoch ihren Humor nicht abgelegt haben. Was wäre, wenn wir den Kannibalismus neu überdenken? Ein kleines Werk mit großem Thema. Extrem schwarzer Humor trifft auf die Plausibilität bestechender Argumente.

Weitere Infos & Material


Pijuan, Albert
Im Bereich der Belletristik hat er die Romane „Tsunami“ (Angle, 2020) – ausgezeichnet mit dem Ciutat-de-Tarragona-Preis 2020, dem Finestres-Preis und dem Nationalen Literaturkritikerpreis 2021 – sowie „El franctirador“ [Der Scharfschütze] (Angle, 2014) veröffentlicht. Weitere Werke von Pijuan sind beispielsweise das schwer einzuordnende „Ramon Llull. Ara i aquí“ [Ramon Llull: Hier und Jetzt] (Angle, 2016), der Pseudo-Essay „Per què no repensem el canibalisme?“ [Warum denken wir den Kannibalismus nicht neu?] (Medusa, 2023) oder der kürzlich erschienene fiktionale Essay „Pel carril del mig“ [Auf der mittleren Spur] (La Segona Perifèria, 2025), veranschaulichen seine pointierte und kritische Perspektive sowie sein Streben nach formalem Experimentieren. Er hat etwa 15 Theaterstücke und Theatertexte veröffentlicht und inszeniert, von denen einige international aufgeführt wurden. Pijuan hat auch Kurzgeschichten verfasst, darunter Titel wie „Seguiràs el ritme del fantasma jamaicà“ [Du wirst dem Rhythmus des jamaikanischen Geistes folgen] (Angle, 2017) oder „La vastitud“ [Weite] (LaBreu, 2020, gemeinsam mit Adrià Pujol und Lucia Pietrelli), und er hat an verschiedenen Anthologien mitgewirkt, darunter „Visions del purgatori“ [Visionen des Fegefeuers] (Males herbes, 2018) und „Woman’ secret i altres narracions“ [Das Geheimnis der Frau und andere Erzählungen] (Pagès, 2011). Er hat Autoren wie Evelyn Waugh, Dalton Trumbo, H. G. Wells und Lara Williams übersetzt und unterrichtet kreatives Schreiben an Einrichtungen wie dem Laboratori de Lletres.



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