Planyavsky | Toccata und Flüge | Buch | 978-3-928412-30-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm, Gewicht: 553 g

Planyavsky

Toccata und Flüge


2. Auflage 2021
ISBN: 978-3-928412-30-8
Verlag: Butz, Josef, Dr.

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm, Gewicht: 553 g

ISBN: 978-3-928412-30-8
Verlag: Butz, Josef, Dr.


Er gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Orgel- und
Kirchenmusikszene: der ehemalige Organist am Wiener Stephansdom, Hochschulprofessor,
Komponist, Dirigent, Buchautor sowie weltweit reisende Konzertorganist Peter Planyavsky.
Vor wenigen Jahren erschien sein neuestes Buch „Toccata und Flüge“, das rasch
vergriffen war. Nachdem der Originalverlag seine Tätigkeit eingestellt hatte, vertraute der
Autor die von vielen ersehnte zweite Auflage dem Butz-Verlag an.
Neben biographischen Erinnerungen beleuchtet das Buch markante Stationen aus dem
reich gefüllten und überaus spannenden Berufsleben des Autors: So erfährt der Leser
Erstaunliches und Erbauliches aus mehreren Jahrzehnten Kirchenmusik-, Orgelmusik-,
Orgelbau-, Orgelkonzert-, Orgelwettbewerbs- und Kompositionsgeschichte; darüber
hinaus eine Fülle weiterer Informationen über Länder und Menschen, Sitten und Gebräuche,
Liebenswürdiges und Kurioses. Und durchtränkt ist das ganze Buch – wie vom
Autor gewohnt – mit zweierlei: seinem unerschöpflichen Humor und seinem Sprachwitz,
die die Lektüre zum reinsten Vergnügen werden lassen!

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Planyavsky, Peter
Bereits während seiner Zeit als Schüler am Wiener Schottengymnasium studierte Planyavsky an der Musikhochschule Wien Orgel, Komposition und Improvisation (bei Anton Heiller), Klavier (bei Hilde Seidlhofer) und Dirigieren (bei Hans Gillesberger). Er beendete sein Studium mit Diplomen für Orgel und Kirchenmusik 1966.[1] Im Anschluss daran arbeitete er ein Jahr lang in einer Orgelbauwerkstatt (Intonation und Montage), 1968 war er Organist im oberösterreichischen Stift Schlägl.[1]

Von 1969 bis 2004 war Planyavsky Domorganist am Wiener Stephansdom sowie in den Jahren von 1983 bis 1990 gesamtverantwortlicher Dommusikdirektor.[1] 1980 wurde er als Professor für Orgel, Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an die Wiener Musikhochschule berufen und war zudem von 1996 bis 2002 als Leiter der Abteilung Kirchenmusik tätig. Darüber hinaus widmet er sich immer wieder der kirchenmusikalischen Basisarbeit und schreibt Beiträge in Fachzeitschriften.[1]

Konzertreisen und Meisterkurse führten Peter Planyavsky in viele Länder Europas, nach Japan, Australien, Südafrika, Hongkong, Korea, Kanada und in die USA.[1] In seinen Meisterkursen konzentriert er sich auf Anton Heiller, Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und Barockmusik, vor allem aber auf Improvisation und Liturgisches Orgelspiel.[1] Außerdem ist Planyavsky häufig als Juror bei Wettbewerben tätig.[1] Planyavsky nahm zahlreiche Schallplatten und CDs auf, etwa Einspielungen sämtlicher Orgelwerke von Johannes Brahms und Felix Mendelssohn Bartholdy. In Platteneinspielungen demonstrierte er seine Improvisationskunst.

Als Dirigent ist Planyavsky nicht nur mit den großen Werken der Kirchenmusik hervorgetreten, sondern widmet sich ebenso den Konzerten für Orgel und Orchester. So wurden unter seiner Leitung u. a. Konzerte von Alfredo Casella, Howard Hanson, Leo Sowerby, Ottorino Respighi, Aaron Copland und Jean Langlais aufgeführt.[1] Peter Planyavsky komponiert Orgel-, Chor- und Orchestermusik. Eines seiner kompositorischen Spezialgebiete ist die Parodie; von den größeren Werken dieser Art ist Der zufriedengestellte Autobus, die Parodie einer Bachkantate, mehr als 40 mal aufgeführt worden.[1]

Darüber hinaus wirkte und wirkt Planyavsky als Sachverständiger bei zahlreichen Orgelbauprojekten mit. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang der Bau der neuen Rieger-Orgel im Großen Saal des Wiener Musikvereins, an deren Planung Planyavsky gemeinsam mit Ludger Lohmann, Martin Haselböck, Gillian Weir und Olivier Latry beteiligt war.

Sein Vater Alfred Planyavsky (1924–2013) war Kontrabassist der Wiener Philharmoniker und Musikschriftsteller.[2]

Im Jahr 2017 schloss Peter Planyavsky ein wissenschaftliches Doktoratsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz mit der Arbeit "Zu Kompositionstechnik und Ästhetik im Werk Anton Heillers" ab. (Wikipedia)



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