Buch, Deutsch, Band 151, 315 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen
Entnazifizierung, Kirche und Katholiken unter amerikanischer Besatzung 1945-1949
Buch, Deutsch, Band 151, 315 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen
ISBN: 978-3-506-70566-2
Verlag: Brill I Schoeningh
Wie erklärten Katholikinnen und Katholiken, Laien wie Geistliche in der Nachkriegszeit ihr Verhalten während des Dritten Reiches? Welche Rolle spielten dabei Geistliche, besonders Priester? Was schrieb der Rottenburger Bischof Sproll in Entlastungszeugnissen? Welche Argumente verwendeten katholische Autorinnen und Autoren und welche Auswirkungen hatten diese Argumente für das Bild des Katholischseins?
In der amerikanischen Besatzungszone wurden alle Deutschen im Rahmen der Entnazifizierung aufgefordert, über ihr Verhalten Rechenschaft abzulegen. Dazu verfassten sie Entlastungszeugnisse. Katholik:innen argumentierten mit der Zugehörigkeit und ihrer Treue zur katholischen Kirche.
Die Studie anhand wertet erstmals systematisch die Aussagen von Katholikinnen und Katholiken aus dem in Württemberg gelegenen Gebiet der Diözese Rottenburg aus und erklärt, warum sich diese in den Entnazifizierungsverfahren strafmildernd auswirkten.




