Buch, Deutsch, 354 Seiten, PB, Format (B × H): 149 mm x 211 mm, Gewicht: 456 g
Ein Interviewbuch zur Politikdidaktik
Buch, Deutsch, 354 Seiten, PB, Format (B × H): 149 mm x 211 mm, Gewicht: 456 g
ISBN: 978-3-7344-0266-1
Verlag: Wochenschau Verlag
Das erste Interview-Buch zur politischen Bildung ist eine spannende Lektüre, die allen an Politikdidaktik Interessierten einen authentischen Einblick in die wichtigsten Positionen bietet. Die Interviews mit 17 führenden Politikdidaktikerinnen und -didaktikern erschließen den Leserinnen und Lesern die zentralen Themen und Positionen, Gemeinsamkeiten und Kontroversen der Politikdidaktik. Die Interviewten beziehen Position: • zu Unterrichtsinhalten, -zielen und -methoden • zum Politikbegriff • zur Auswahl und Bedeutung didaktischer Prinzipien • zu Situation und Perspektiven des Politikunterrichts • zum Verhältnis von Theorie und Praxis • zu politikdidaktischen Kontroversen und Forschungsfragen Ausführungen zur Biografie und zum wissenschaftlichen Werdegang sowie eine Übersicht der zentralen Veröffentlichungen jeder Autorin und jedes Autors runden die Interviews ab.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort.
Von Walter Gagel
Einleitung und Fragen.
Von Kerstin Pohl
Walter Gagel:
„Vorbilder hatten wir keine, wir fingen ja an …“
Wolfgang W. Mickel:
„Nach dem Kriege waren das öffentliche Auftreten von politischen Parteien und Interessengruppen sowie deren Auseinandersetzungen ein völliges Novum für uns Schüler“
Bernhard Sutor:
„Meine Didaktik des politischen Unterrichts basiert auf der Tradition der Praktischen Philosophie“
Hermann Giesecke:
„Der Politikunterricht wurde nach dem Kriege vor allem durch die zentralen politischen Konflikte begründet und fundiert“
Siegfried George:
„Die Augen sehend, die Ohren hörend, die Gefühle fühlend machen“
Paul Ackermann:
„Der interventionsfähige Bürger scheint mir ein realistisches Leitbild für die politische Bildung zu sein“
Gotthard Breit:
„Politikunterricht hat schon viel geleistet, wenn aus ihm Zeitungsleser mit kritischem Verstand hervorgehen“
Sibylle Reinhardt:
„Ein Politiklehrer kann niemals fachlich überqualifiziert sein“
Carl Deichmann:
„Das oberste Lernziel der politischen Bildung ist die Befähigung zur aktiven Wahrnehmung der Bürgerrolle durch Entwicklung einer demokratischen politischen Identität“
Peter Massing:
„Ich beharre auf einem komplexen Demokratiebegriff und behaupte starrsinnig, dass Demokratielernen nur als Politiklernen möglich ist“
Joachim Detjen:
„So möchte ich meine Aufgabe in der eines Wächters des Politikunterrichts vor pädagogischen ,Verflüssigungen‘ sehen“
Georg Weißeno:
„Die normativ-empirische Politikdidaktik ruht auf einem politikwissenschaftlichen und auf einem pädagogischen Fundament“
Hans-Werner Kuhn:
„Das methodische Instrumentarium für die Beobachtung des Politikunterrichts liefert die ,politikdidaktische Hermeneutik‘“
Wolfgang Sander:
„Entscheidend ist aber der Perspektivenwechsel von der ,Unterrichtsplanung‘ zur ,Gestaltung von Lernumgebungen‘“
Peter Henkenborg:
„Damit Demokratie lernen gelingen kann, setzt politische Bildung eine Kultur der Anerkennung voraus“
Tilman Grammes:
„Politikdidaktik ist mir zu eng – ich verstehe mich als Erziehungswissenschaftler“
Dagmar Richter:
„Es besteht dringender Aufklärungsbedarf über das Professionswissen von Lehrkräften und über die Lernprozesse von Schüler/innen auf verschiedenen Schulstufen“
Politikdidaktik heute – Gemeinsamkeiten und Differenzen. Ein Resümee.
Von Kerstin Pohl
Leseempfehlungen für (angehende) Politiklehrerinnen und -lehrer




