Pionier der Geldpolitik
Buch, Deutsch, 433 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 204 mm, Gewicht: 512 g
ISBN: 978-3-7316-1529-3
Verlag: Metropolis Verlag
Die hier vorgelegte Analyse hat das Ziel, weiteren Fehlurteilen über das Schaffen von John Law entgegenzutreten. Es wird herausgearbeitet, wie zäh und unbeirrbar Law, geprägt von den zeitgenössischen Auseinandersetzungen um Geld und Währung, selbst zu einem beeindruckenden und kritischen Theoretiker werden konnte, den es drängte, seine Erkenntnisse in Politik und Wirtschaft fruchtbar zu machen.
Eingebettet in biographische Anmerkungen wird der Weg John Laws nachgezeichnet, dem es schließlich gelang, sich durch seinen wachen Geist und eine außerordentliche Beharrlichkeit die Aufmerksamkeit der politischen Granden seiner Zeit zu verschaffen und sein „System“ in die Praxis umzusetzen.
Im Zentrum der Darstellung steht das theoretische Werk von Law. Einige der durch internationale Forschungen inzwischen bekannten, in deutscher Sprache aber nicht vorliegenden und daher hierzulande weitgehend unbekannt gebliebenen Arbeiten Laws wurden in die Betrachtung einbezogen. Eine bisher noch nicht publizierte und nur archivarisch in französischer Handschrift zugängliche Schrift von Law wird in der Übersetzung vollinhaltlich vorgestellt.
Eine detaillierte Darstellung des Law’schen Systems, das mit dem großen Zusammenbruch von 1720 endete, bildet den Abschluss. Die vielen Aktivitäten Laws im Kontext der Gründung der Bank und der Beteiligung an Handelsgesellschaften sind vor dem Hintergrund der Geschichte des absolutistischen Frankreichs einzuordnen, und auch dabei gibt es Anlass, die Person John Laws in einem anderen Licht zu sehen und seine Rehabilitierung voranzutreiben.




