Die Erfindung des Hexen-Problems
Buch, Deutsch, 397 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 536 g
ISBN: 978-3-658-15125-6
Verlag: Springer
Der zweite Band einer ‚Geschichte professioneller Kontrolle’ untersucht das frühneuzeitliche (16./17. Jahrhundert) Hexen-Problem als klerikal-juristische Konstruktion. In einer noch immer mental religiös geprägten Übergangszeit entsprach diese Hexen-Problematik den ersten Schritten einer weltlichen, städtisch wie frühabsolutistischen Ordnungspolitik, in der sich die ‚Kultur’ einer entstehenden Elite von derjenigen des Volkes zu scheiden begann. Eine Geschichte, die vom klerikalen Beginn im 14. Jahrhundert über die beiden Formen der ‚normal ländlichen’ Hexerei sowie der inquisitorischen Massen-Verfolgungen bis hin zu deren Ende im 18. Jahrhundert reicht.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Rahmen und Vorgeschichte.- Von den Ketzern zu den Hexen?.- Konstruktion oder Realität?.-Die ‚normale’ Hexerei.- Das herrschaftliche Kriminaljustiz-System.- Die Massenverfolgungen.- Zum Ende der Hexenverfolgung.- Das Hexenproblem im allgemeinen Macht-Spiel.




