Rapic | Subjektive Freiheit und Soziales System | Buch | 978-3-495-48324-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 424 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 514 g

Rapic

Subjektive Freiheit und Soziales System

Positionen der kritischen Gesellschaftstheorie von Rousseau bis zur Habermas/Luhmann-Kontroverse
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-495-48324-4
Verlag: Karl Alber Verlag

Positionen der kritischen Gesellschaftstheorie von Rousseau bis zur Habermas/Luhmann-Kontroverse

Buch, Deutsch, 424 Seiten, Format (B × H): 139 mm x 214 mm, Gewicht: 514 g

ISBN: 978-3-495-48324-4
Verlag: Karl Alber Verlag


Habermas thematisiert in der „Theorie des kommunikativen Handelns“ (1981) die Gesellschaft einerseits in einer kausalen Beobachterperspektive als System, andererseits in einer kritischen Teilnehmerperspektive als Lebenswelt sozialer Gruppen. Hiermit will er dem Wahrheitsmoment soziologischer Systemtheorien Rechnung tragen und zugleich ihre begrenzte Reichweite aufweisen. Gegen die konkrete Umsetzung dieses Programms ist allerdings auch von Interpreten, die Habermas´ Anliegen teilen (McCarthy, Schnädelbach), eingewandt worden, dass er die Teilnehmerperspektive de facto an die Beobachterperspektive angleicht. Auf dem Hintergrund von Habermas´ Konzept der Verschränkung beider Perspektiven in einer kritischen Gesellschaftstheorie lässt sich das argumentativ-appellative Doppelgesicht von Rousseaus „Diskurs über die Ungleichheit“ (1755), Herders „Auch eine Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit“ (1774) und Marx´ Frühschriften als Ausdruck einer selbstreflexiven Theoriestruktur interpretieren, die darauf abzielt, die spezifischen Möglichkeitshorizonte der aktuellen historischen Situation freizulegen. Die Anbindung der Ideologiekritik Rousseaus, Herders und Marx´ an eine kausale Geschichtstheorie entkräftet den Einwand Luhmanns, die „humanistische Tradition“ habe den Einfluss systemischer Mechanismen auf das Handeln der Individuen außer Acht gelassen.

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Weitere Infos & Material


Rapic, Smail
Smail Rapic promovierte (1997) und habilitierte (2004) am Philosophischen Seminar der Universität Köln. 2005-07 Gastdozent in Kopenhagen, 2007/08 Forschungsaufenthalt an der Karls-Universität Prag. Er ist ist Professor für Philosophie an der Universität Wuppertal.

Smail Rapic promovierte (1997) und habilitierte (2004) am Philosophischen Seminar der Universität Köln. 2005-07 Gastdozent in Kopenhagen, 2007/08 Forschungsaufenthalt an der Karls-Universität Prag. Er ist ist Professor für Philosophie an der Universität Wuppertal.



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