Reckwitz | Verlust | Buch | 978-3-518-58749-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 460 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 215 mm, Gewicht: 560 g

Reckwitz

Verlust

Ein Grundproblem der Moderne | Die erste umfassende Studie zum zentralen gesellschaftlichen Thema Verlust
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-518-58749-2
Verlag: Suhrkamp Verlag

Ein Grundproblem der Moderne | Die erste umfassende Studie zum zentralen gesellschaftlichen Thema Verlust

Buch, Deutsch, 460 Seiten, Format (B × H): 134 mm x 215 mm, Gewicht: 560 g

ISBN: 978-3-518-58749-2
Verlag: Suhrkamp Verlag


Gletscher schmelzen, Arbeitswelten verschwinden, Ordnungen zerfallen. Verluste bedrängen die westlichen Gegenwartsgesellschaften in großer Zahl und Vielfalt. Sie treiben die Menschen auf die Straße, in die Praxen der Therapeuten und die Arme von Populisten. Sie setzen den Ton unserer Zeit. Während sich die Formen ihrer Bearbeitung tiefgreifend verändern, scheinen Verlusterfahrungen und Verlustängste immer weiter zu eskalieren. Wie ist das zu erklären? Und was bedeutet es für die Zukunft?

Andreas Reckwitz leistet in seinem »bahnbrechenden Buch« ( DIE ZEIT ) Pionierarbeit und präsentiert die erste umfassende Analyse der sozialen und kulturellen Strukturen, die unser Verhältnis zum Verlust prägen. Unter dem Banner des Fortschritts, so legt er dar, wird die westliche Moderne schon immer von einer Verlustparadoxie angetrieben: Sie will (und kann) Verlusterfahrungen reduzieren – und potenziert sie zugleich. Dieses fragile Arrangement hatte lange Bestand, doch in der verletzlichen Spätmoderne kollabiert es. Das Fortschrittsnarrativ büßt massiv an Glaubwürdigkeit ein, Verluste lassen sich nicht mehr unsichtbar machen. Das führt zu einer existenziellen Frage des 21. Jahrhunderts: Können Gesellschaften modern bleiben und sich zugleich produktiv mit Verlusten auseinandersetzen? Ein wegweisendes Buch. Wer es »studiert, wird sich selbst und unsere Zeit tiefgründiger verstehen« ( NZZ am Sonntag ).

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Weitere Infos & Material


Reckwitz, Andreas
Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Reckwitz‘ Bücher erreichen regelmäßig Bestsellerstatus und erscheinen in mehr als 20 Sprachen. Die Gesellschaft der Singularitäten wurde mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. Verlust. Ein Grundproblem der Moderne erhielt den Preis 'Das politische Buch' der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Reckwitz‘ Bücher erreichen regelmäßig Bestsellerstatus und erscheinen in mehr als 20 Sprachen. wurde mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. erhielt den Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert-Stiftung.



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