Buch, Deutsch, Band 139, 38 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 290 mm
Reihe: HoF-Arbeitsberichte
Eine berufsbiografische Analyse ihrer Entwicklung bei Praxisakteuren
Buch, Deutsch, Band 139, 38 Seiten, Format (B × H): 205 mm x 290 mm
Reihe: HoF-Arbeitsberichte
ISBN: 978-3-69059-015-0
Verlag: Institut f. Hochschulforschung Wittenberg
Dieser Forschungsbericht präsentiert eine Analyse der berufsbiografischen Entwicklung von Transferkompetenz bei Stadtplaner:innen. Transfer erfordert spezifische Kompetenzen sowohl aufseiten von Wissenschafts- als auch aufseiten von Praxisakteuren. Da die meisten Absolventen den Wissenschaftsbetrieb nach dem Studium verlassen, ist für ihren weiteren Berufsweg in Praxisfeldern die Entwicklung von Transferkompetenz eng mit der Aufrechterhaltung bzw. dem Ausbau einer Wissenschaftsorientierung verknüpft. Denn wenn etablierte Praxisroutinen scheitern, wird von Akademikern erwartet, dass sie neue Lösungen auch unter Rückgriff auf wissenschaftliches Wissen entwickeln. Die Ergebnisse der Untersuchung verdeutlichen: Transferkompetenz im beruflichen Alltag wird dann zu einem festen Bestandteil professioneller Handlungskompetenz, wenn Wissenstransfer formal zum von der Praxisorganisation übertragenen Aufgabenbereich gehört, ein akuter Bedarf aus einem Mangel an organisationalen Wissensressourcen resultiert oder sie durch eigeninitiierte akademische Aktivitäten neben dem Beruf entwickelt wird. Der Einfluss institutioneller Merkmale der akademischen Ausbildung, wie der Hochschultyp, ist für die Entwicklung von Transferkompetenz hingegen weniger relevant.




