Reiber | Grüß den Brecht | Buch | 978-3-359-01175-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 480 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

Reiber

Grüß den Brecht

Das Leben der Margarete Steffin
aktualisierte, ergänzte Neuausgabe 2026
ISBN: 978-3-359-01175-0
Verlag: Eulenspiegel Verlag

Das Leben der Margarete Steffin

Buch, Deutsch, 480 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-359-01175-0
Verlag: Eulenspiegel Verlag


Aus dem Berliner Proletarierkind Margarete Steffin wurde Brechts Mitarbeiterin und Geliebte. Als 1933 die NS-Schergen der jungen Frau, die Agitprop-Texte schrieb und sich am Arbeitertheater betätigte, die Arbeit unmöglich machten, folgte sie Brecht ins Exil nach Dänemark und blieb dort eine seiner engsten Vertrauten bis zu ihrem frühen Tod. »Grete war der edelste Mensch, den man sich denken kann, eine große Person und für mich eine Lehrerin«, schrieb Brecht nach ihrem Tod und nannte sie »unersetzlich«. Diese Biografie fragt danach, warum sich Brecht mit ihr verband, was sie so unverzichtbar machte und vor allem: wer die Steffin überhaupt war. In Gesprächen mit Freunden und Wegbegleitern der Steffin – darunter Lou Eisler, Asja Lacis, Steffie Spira, Herwart Grosse – hat Reiber Material zusammengetragen, das in seinem dokumentarischen Gehalt einzigartig ist und unwiederbringliche Auskünfte festhält, die seine Biografie der Margarete Steffin zu einem lebendigen Stück Zeitgeschichte machen und ein bewegendes Frauenschicksal vor dem Hintergrund der emanzipatorischen und politischen Kämpfe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zeichnen.

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Reiber, Hartmut
Hartmut Reiber, geboren 1950 in Arnstadt/Thüringen, studierte Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und Filmdramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg. Ab 1974 arbeitete er als Dramaturg am Theater der Freundschaft Berlin. Schon seine erste Stückentwicklung »Frech wie Oskar« 1976 wurde von vielen Theatern nachgespielt. Sein zweites Stück »Keine Angst vor Mut« 1977 wurde ein internationaler Erfolg. Nachdem Reiber Margarete Steffins Theaterstück »Wenn er einen Engel hätte« im Brecht-Archiv entdeckt und im Februar 1978 zur Uraufführung gebracht hatte, verließ er das Theater und arbeitete freiberuflich, unter anderem als Rundfunkautor und Übersetzer aus dem Finnischen und veröffentlichte Reportagen sowie Buchbeiträge.

Margarete Steffin, geboren 1908, Autorin und Schauspielerin, war eine der engsten Mitarbeiterinnen Brechts. 1933 ging sie mit Brecht und Weigel ins Exil nach Dänemark. 1941 starb die schwerkranke Steffin in Moskau.



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