Reichart | Frühstück bei Fortuna | Buch | 978-3-7013-1247-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 250 Seiten, GB, Format (B × H): 125 mm x 192 mm, Gewicht: 285 g

Reichart

Frühstück bei Fortuna


Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-7013-1247-4
Verlag: Otto Müller Verlag GmbH

Buch, Deutsch, 250 Seiten, GB, Format (B × H): 125 mm x 192 mm, Gewicht: 285 g

ISBN: 978-3-7013-1247-4
Verlag: Otto Müller Verlag GmbH


Zuerst spalteten wir Atome, jetzt spalten
wir Atome und Zellen – die anerkannte
Stammzellenforscherin will bei diesem
Spaltungswahn nicht länger mitmachen.
Sie versucht lieber, missglückte Zell ver -
änderungen ihrer Kollegen rückgängig zu
machen um den Preis des Verschwindens
aus der wissenschaftlichen Community.
Am Anfang hat Erik das Wort, verun -
sichert in seiner Liebe zu ihr. Er spürt,
dass sie die Zellen mindestens so liebt wie
ihn und vielleicht sogar Leo, über den sie
nie spricht. Wie mit einem Toten konkurrieren,
wie mit Zellen?
Sie liebt auch den Wienerwald. Die
Lichtspiele, die Vielfalt der Farben, die
Zartheit der wilden Blumen. Doch mitten
im Märchenwald: Pilze. Schwarze Riesen -
pilze, am Wegrand aufgereiht wie Wach -
soldaten. Die wissenschaftliche Neugier
hat ihren Preis. Der ausgelöste Strahlen -
alarm im Institut lässt Fassaden bröckeln,
Beziehungsgerüste zusammenbrechen und
ermöglicht neue Sehnsüchte.
Liebe in ihrer Vielschichtigkeit, Hass und
Angst, eine Natur, die nicht vergisst,
Wissen schaft an der Grenze zur Legalität
inmitten unserer Gegenwart: alles erfahrbar
durch Figuren, die auf ihren Eigen -
artig keiten bestehen. Faszinierend und
irritierend ermöglichen sie eine andere
Neugier auf uns selbst.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Reichart, Elisabeth
geboren 1953 in Steyregg (Oberösterreich), Studium der Geschichte und Germanistik
in Salzburg und Wien. Seit 1982 lebt sie, unterbrochen von längeren
Auslandsaufenthalten in Japan und den USA, als freie Schriftstellerin in Wien. Für ihre
Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Würdigungspreis
für Literatur, Anton-Wildgans-Preis, Landeskulturpreis Oberösterreich und 2015 den
Preis der Stadt Wien für Literatur.
Im Otto Müller Verlag erschienen: La Valse (1992), Fotze (1993), Sakkorausch (1994),
Nachtmär (1995), Neuauflage (2004) des Debüts Februarschatten (1984), Das Haus
der sterbenden Männer (2005), Die unsichtbare Fotografin (2008), Die Voest-Kinder
(2011), In der Mondsichel und anderen Herzgegenden – Gedichte (2013),
Das vergessene Lächeln der Amaterasu (1998, Neuauflage 2014).



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