Buch, Deutsch, 208 Seiten, mit 2 Klappen (vorne und hinten), vierfarbig, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 252 g
Reihe: Duden - Sachbuch
Wie sich das Deutsche wandelt und warum das kein Drama ist
Buch, Deutsch, 208 Seiten, mit 2 Klappen (vorne und hinten), vierfarbig, Format (B × H): 125 mm x 205 mm, Gewicht: 252 g
Reihe: Duden - Sachbuch
ISBN: 978-3-411-74354-4
Verlag: Bibliograph. Instit. GmbH
Die deutsche Sprache geht den Bach runter, heißt es. Die Jugend macht sie kaputt. Englisch macht sie kaputt. Die Linkswoken machen sie kaputt. Und das Internet auch. Ständig ist man besorgt um die deutsche Sprache, obwohl die seit ihrer Geburt nichts tut, als sich zu verändern. Teresa Reichl versucht, Frieden zu stiften, wo gekämpft wird, seit es Sprache gibt. Zwischen jung und alt, rechts und links, „unserer“ und „deren“ Sprache. Egal, wie sehr wir uns alle aufregen wollen: Die Sprache lässt sich nicht aufhalten, hat sie nie und wird sie nie. Und damit müssen wir uns abfinden.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Wir Deutsche bilden uns wahnsinnig viel ein auf unsere Sprache. Wir sagen „Deutsche Sprache, schwere Sprache“. Wir lieben, wenn wir sagen können „Das heißt Sinn ergeben, nicht Sinn machen“. Deutsch ist die Sprache der Dichter und Denker. Aber jetzt ist sie bedroht. Der Dativ hat mithilfe von Akkusativ und Nominativ den Genitiv ermordet und hat jetzt Angst, der nächste zu sein – zurecht. Also vielleicht können wir aufhören, ihn weiter künstlich zu beatmen, nur weil wir uns bildungsbürgertümlich fühlen wollen und ihn einfach gehen lassen?




