Reissner / Radek | Oktober | Buch | 978-3-96662-558-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 436 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 671 g

Reissner / Radek

Oktober

Ausgewählte Schriften
Der Text des vorliegenden Neusatzes folgt der Ausgabe von Berlin 1926, erschienen im »Neuer deutscher Verlag«.
ISBN: 978-3-96662-558-6
Verlag: Boer

Ausgewählte Schriften

Buch, Deutsch, 436 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 671 g

ISBN: 978-3-96662-558-6
Verlag: Boer


Zu der winzigen Zahl der Intellektuellen, die nicht nur entschieden zum kämpfenden Proletariat übertrat, sondern übertrat mit tiefem Bewußtsein der weltgeschichtlichen Bedeutung der Ereig-nisse, mit tiefem Glauben an den Sieg, ja, mit einem Aufjauchzen gehörte Larissa Reissner. Obwohl erst zweiundzwanzig Jahre alt, als die Todesstunde des bürgerlichen Rußlands geschlagen hatte, hat sie den zehnten Jahrestag der Revolution nicht erlebt, in deren Reihen sie todesmutig mit der Waffe in der Hand gekämpft hat, deren Schlachten sie beschrieben hat, wie es nur möglich ist, wenn sich in einem Menschen ein großer Künstler mit einem großen Kämpfer vereinigt. [Aus dem Vorwort]

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Weitere Infos & Material


Inhalt
Vorwort von Karl Radek

Die Front (1918–1919)
Vorbemerkung | Kasan | Swoijaschsk | Kasan–Ssarapull | Markin | Astrachan | Sommer 1919 | Astrachan–Baku | Baku–Enseli | Petersburg

Afghanistan (1920)
Tanz der Stämme | Das Haus der Maschinen | Vanderlip in RSFSR | Vanderlip in Afghanistan

Kohle, Eisen und lebendige Menschen (1928)

Im Lande des Platins | Die schwarze und die weiße Kohle | Unterweltler | Das Nadeshinsker Werk | Gorlowka

Im Lande Hindenburgs (1924)

Vorbemerkung | Ullstein | Junkers | Im Lager der Armut | Krupp und Essen

Die Dekabristen (1925)

Der 14. Dezember 1825 | Fürst Ssergej Petrowitsch Trubezkoi | Baron Steingel | Kachowski


Radek, Karl
1885-1939

Schiemann, Eduard
1885-1942

Reissner, Larissa
1895-1926

Larissa Reissner (1895-1926), russisch-sowjetische Schriftstellerin und Revolutionärin, die auch in deutscher Sprache schrieb. Larissa Reissner war die Tochter des deutschstämmigen Rechtswissenschaftlers Michail Reissner, der 1896 aus Russland emigrieren mußte, nachdem er ein juristisches Gutachten zugunsten von Revolutionären verfaßt hatte. Larissa besuchte Schulen in Frankreich und Deutschland. Durch ihren Vater lernte sie schon als Kind August Bebel, Karl Liebknecht und auch Lenin persönlich kennen. 1906 kehrten sie nach Russland zurück. Als Kriegsgegnerin gab Larissa Reissner während des Ersten Weltkriegs mit ihrem Vater die antimilitaristische Zeitschrift »Rudin« heraus. Als Herausgeberin bemühte sie sich darum, jungen Talenten den Weg zu ebnen. Außerdem arbeitete Reissner an verschiedenen Projekten Maxim Gorkis und nach der Februarrevolution 1917 an der linkssozialistischen Tageszeitung »Nowaja Schisn« mit. 1917 beteiligte sich Larissa Reissner an der Tätigkeit der Kommission für die Künste des »Exekutivkomitees der Sowjets der Arbeiter- und Bauerndeputierten« und nahm aktiv an der Oktoberrevolution und dem Bürgerkrieg teil. Sie arbeitete als Sekretärin des Volkskommissariats für Bildung unter Anatoli W. Lunatscharski. 1918 trat sie in die bolschewistische Partei ein. Sie diente in der Roten Armee und der Marine und heiratete 1918 den sowjetischen Flottenkommandeur Fjodor Raskolnikow, der 1917 die Kronstädter Matrosen angeführt hatte. 1919 war sie mehrere Monate lang Kommissarin des Generalstabs der Roten Flotte. 1921 war Larissa Reissner in Afghanistan als Teil der sowjetischen diplomatischen Mission, deren Leiter ihr Ehemann Fjodor Raskolnikow war. Das Ergebnis der Tätigkeit der jungen Diplomaten war die Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwischen den beiden Ländern. Reissner bereiste sowohl die Sowjetunion als auch das westliche Ausland und faßte ihre Erlebnisse in Reiseberichten zusammen, deren bekanntester »Hamburg auf den Barrikaden« ist. Im Alter von 30 Jahren starb sie in einem Moskauer Krankenhaus an Typhus. [Quelle: Wikipedia]



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