Buch, Deutsch, Band 37, 110 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 200 g
Reihe: Aisthesis-Essay
Der "geistige Adel" im Demokratieverständnis des Skeptikers Heinrich Mann
Buch, Deutsch, Band 37, 110 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 200 g
Reihe: Aisthesis-Essay
ISBN: 978-3-89528-883-8
Verlag: Aisthesis
Heinrich Manns Demokratieverständnis weist Züge auf, die aus dem Vernunftglauben des 18. und dem konservativen „Lebensgefühl“ des 19. Jahrhunderts stammen, die (geistes)aristokratische, autoritäre und diktatorische Tendenzen enthalten und die es erklären, dass er sich im Kampf gegen Großkapital und Faschismus sozialistischen Konzeptionen eines „Volksstaates“ annäherte. Seine Überlegungen sind aufschlussreich für die Ideale und Illusionen, für die Potenzen und Schranken eines intellektuellen Welt- und Geschichtsbildes in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Vorbemerkungen
2. Konstanten aus dem Frühwerk
3. Jahre des Übergangs
4. „Geist und Tat“
5. Vom Kaiserreich zur Republik
6. „Diktatur der Vernunft“ oder: Die Tragödie von 1923
7. „Die Republik erhöhte das Lebensgefühl“
8. „Autoritäre Demokratie“ oder: ‚Die Tragödie von 1932‘
9. Die „Schicht Pachulke“ und der „demokratische Volksstaat“
10. „Zucht des Denkens“ – „Verwirklichte Idee“
11. Diktatorisches und Konservatives im Zeichen der Volksfront
12. Ein Zeitalter wird besichtigt oder: „Der Intellektuelle an der Macht“
13. Ausklang
Siglenverzeichnis




