Riess | Wo sich der Geist Europas traf | Buch | 978-3-95890-683-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 336 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 135 mm x 215 mm

Riess

Wo sich der Geist Europas traf

Das Café Odeon und seine Gäste
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-95890-683-9
Verlag: Europa Verlag GmbH

Das Café Odeon und seine Gäste

Buch, Deutsch, 336 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, Format (B × H): 135 mm x 215 mm

ISBN: 978-3-95890-683-9
Verlag: Europa Verlag GmbH


Am Sonntag, dem 1. Juli 1911, eröffnete das Grand Café Odeon am Bellevueplatz in Zürich erstmals seine Türen. Das im Wiener Jugendstil gehaltene Kaffeehaus wurde schnell ein Ort urbaner Weltläufigkeit und verlieh Zürich internationales Flair, wozu die Geschichte mit zwei katastrophalen Weltkriegen maßgeblich beitrug. Hier kamen Literaten, Maler, Bildhauer, Musiker, Schauspieler, Wissenschaftler und Politiker zusammen – berühmte und manchmal auch berüchtigte Frauen und Männer des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie brachten das gewisse Etwas in die Kaffeehaus-Atmosphäre und verliehen dem Odeon über Jahrzehnte hinweg den Ruf eines Treffpunkts für Intellektuelle.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten diente das Kaffeehaus als Zufluchtsort für politisch Verfolgte; hier traf man viele Exilschriftsteller an, die vom Verleger des Europa Verlags, Emil Oprecht, unterstützt wurden. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Odeon Künstler aus aller Welt an; bis heute ist es ein beliebter Treffpunkt für Menschen jeden Alters und Berufes geblieben.

Curt Riess schildert in dieser ungewöhnlich farbigen Chronik die Geschichte dieses opulenten Jugendstilcafés und seiner illustren Gäste, zu denen Thomas und Klaus Mann, Albert Einstein, Else Lasker-Schüler, Frank Wedekind, Erich Maria Remarque, Alfred Polgar, Stefan Zweig, Franz Werfel, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Arturo Toscanini, James Joyce, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt, Lenin, Mata Hari und viele mehr gehörten. Der bekannte Schriftsteller und Chronist fand hier eine Leinwand vor, auf die er seine eigenen Erfahrungen projizieren konnte. Das Ergebnis ist ein spannendes Ergebnis von unzähligen Begegnungen im Spiegel ihrer Epoche. Jeder, der das Café Odeon betrat, ließ einen Teil seiner Geschichte zurück, die Curt Ries meisterhaft erzählt.

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Weitere Infos & Material


Riess, Curt
Curt Riess (*1902 in Würzburg; † 1993 in Scheuren, Kanton Zürich) studierte in München, Heidelberg, Berlin und Paris. Er arbeitete zunächst als Sportjournalist, später als Redakteur im Feuilleton des Berliner 12 Uhr Blatts sowie als Theater- und Filmkritiker. 1933 emigrierte er nach Paris, wurde von Paris-Soir als Korrespondent in die USA geschickt und ließ sich 1941 in New York nieder, wo er u.a. für The Saturday Evening Post Artikel verfasste und mehrere Bücher gegen den Nationalsozialismus schrieb. Mit Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg wurde Riess Deutschland-Spezialist bei der United States Navy, bald darauf Kriegsberichterstatter der US-Armee. Nach Kriegsende kehrte Riess nach Europa zurück, arbeitete als Journalist für verschiedene Zeitschriften und schrieb mehrere erfolgreiche Biografien bekannter Zeitgenossen wie Gustav Gründgens und Charlie Chaplin. 1952 heiratete er die Schauspielerin Heidemarie Hatheyer und lebte mit ihr bis zu seinem Tod in der Schweiz.



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