Roman | 'Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.' Kristina Hauff
Buch, Deutsch, 368 Seiten, Format (B × H): 127 mm x 206 mm, Gewicht: 425 g
ISBN: 978-3-550-20446-3
Verlag: Ullstein
»Ein intensives Drama und ein Roman, der Mut macht, zu verzeihen.« Kristina Hauff
Nach dem Tod ihrer Mutter verliert die Schauspielerin Nina ihre Stimme. Das Schweigen ihrer Mutter schnürt ihr die Luft ab. Zu viele Fragen sind noch offen geblieben: Was hat Irma so erschüttert, dass sie der ältesten Tochter nie die ersehnte Wärme geben konnte? Was geschah damals, in jenem letzten Sommer am Elbufer, als Ninas kleine Schwester Katja über die grüne Grenze verschwand und die Familie für immer zerbrach?
Auf der Suche nach verschütteten Wahrheiten folgt Nina den Spuren ihrer Familie ins tschechische Riesengebirge. Hier spürt sie endlich wieder die Sonne auf ihrer Haut und Boden unter den Füßen. Und sie gelangt an ein Foto, das sie zu den Wurzeln des Schweigens führt.
In Rückblenden entfaltet sich die Geschichte der sudetendeutschen Vertreibung, die schmerzhaft bis in die Gegenwart wirkt. Denn erst wenn das Verschwiegene ans Licht tritt, kann Heilung beginnen.
Zielgruppe
- Kernzielgruppe dieser Stoffe: Frauen zwischen 50 und 70, die sich mit dem Abschied von ihren Eltern, ihrer Herkunft und offenengebliegenen Fragen beschäftigen
- Leser:innen von Dörte Hansen, Katherina Hagena und Jarka Kubsova
- Lesemotive: Mitfühlen, Lernen (über die Vergangenheit), Unterhaltung; Freude an literarischer Sprache




