Unglaub, Erich
Rainer Maria Rilke (1875 1926) war ein österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache. 1905 erschien sein
Stunden-Buch mit nachdenklichen, nicht selten religiösen Gedichten, wodurch er bald eine große Popularität erreichte. Die zumeist eingängigen, teils ekstatischen, teils melancholischen Verse prägten das Bild vom prophetischen Dichter Rilke nachhaltig. In seinem
Buch der Bilder führte er seine Lyrik, die Reflexionen über Transzendenz und Existenz mit einschloss, fort und vollendete gerade in den Abschiedsgedichten den Ausdruck impressionistischer Lyrik. Mit seiner in den
Neuen Gedichten vollendeten, von der bildenden Kunst beeinflussten Dinglyrik gilt er als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. In seinem Spätwerk führte er die Gattung Elegie in seinen
Duineser Elegien nach der Weimarer Klassik und Friedrich Hölderlin auf ihren letzten Höhepunkt in der deutschsprachigen Literatur.
Der Germanist und Komparatist Erich Unglaub ist ein profilierter Kenner des Rilkeschen uvres. Er lehrte an den Universitäten München, Innsbruck und Aarhus (Dänemark) sowie als Professor für Deutsche Literatur in Flensburg und Braunschweig.
Rilke, Rainer Maria
Rainer Maria Rilke (1875 1926) war ein österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache. 1905 erschien sein
Stunden-Buch mit nachdenklichen, nicht selten religiösen Gedichten, wodurch er bald eine große Popularität erreichte. Die zumeist eingängigen, teils ekstatischen, teils melancholischen Verse prägten das Bild vom prophetischen Dichter Rilke nachhaltig. In seinem
Buch der Bilder führte er seine Lyrik, die Reflexionen über Transzendenz und Existenz mit einschloss, fort und vollendete gerade in den Abschiedsgedichten den Ausdruck impressionistischer Lyrik. Mit seiner in den
Neuen Gedichten vollendeten, von der bildenden Kunst beeinflussten Dinglyrik gilt er als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. In seinem Spätwerk führte er die Gattung Elegie in seinen
Duineser Elegien nach der Weimarer Klassik und Friedrich Hölderlin auf ihren letzten Höhepunkt in der deutschsprachigen Literatur.
Der Germanist und Komparatist Erich Unglaub ist ein profilierter Kenner des Rilkeschen uvres. Er lehrte an den Universitäten München, Innsbruck und Aarhus (Dänemark) sowie als Professor für Deutsche Literatur in Flensburg und Braunschweig.
Rainer Maria Rilke (1875 1926) war ein österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache. 1905 erschien sein
Stunden-Buch
mit nachdenklichen, nicht selten religiösen Gedichten, wodurch er bald eine große Popularität erreichte. Die zumeist eingängigen, teils ekstatischen, teils melancholischen Verse prägten das Bild vom prophetischen Dichter Rilke nachhaltig. In seinem
Buch der Bilder
führte er seine Lyrik, die Reflexionen über Transzendenz und Existenz mit einschloss, fort und vollendete gerade in den Abschiedsgedichten den Ausdruck impressionistischer Lyrik. Mit seiner in den
Neuen Gedichten
vollendeten, von der bildenden Kunst beeinflussten Dinglyrik gilt er als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. In seinem Spätwerk führte er die Gattung Elegie in seinen
Duineser Elegien
nach der Weimarer Klassik und Friedrich Hölderlin auf ihren letzten Höhepunkt in der deutschsprachigen Literatur.
Der Germanist und Komparatist Erich Unglaub ist ein profilierter Kenner des Rilkeschen uvres. Er lehrte an den Universitäten München, Innsbruck und Aarhus (Dänemark) sowie als Professor für Deutsche Literatur in Flensburg und Braunschweig.