Buch, Deutsch, Band 21, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Der 8. Mai 1945 als Denkfigur in der Kinder- und Jugendliteratur
Buch, Deutsch, Band 21, Format (B × H): 155 mm x 235 mm
Reihe: Studien zu Kinder- und Jugendliteratur und -medien
ISBN: 978-3-662-74560-1
Verlag: Springer
Der Band widmet sich dem 8. Mai 1945 als Denkfigur. Anlässlich des 80. Jahrestages 2025 richtet sich der Blick auf dieses epochale Geschehen aus Sicht der Kinder- und Jugendliteraturwissenschaft. Die Analyse der Zeitkapsel 8. Mai liefert in unterschiedlicher Perspektivierung Erzählungen aus Blickwinkeln heranwachsender Protagonist:innen und weist zugleich neue Narrative über Kriegskindheiten aus. Die Fragestellung erlaubt insbesondere, systemisch Entwicklungslinien nachzuzeichnen und hierbei paradigmatische Setzungen, die das literarische Feld in Ost wie West maßgeblich ab 1945 bestimmt haben, vergleichend nachzuzeichnen bzw. zu hinterfragen. Mit seiner historisch-kulturwissenschaftlichen Ausrichtung und dem Fokus auf Kinder- und Jugendliteratur widmet sich das Buch damit einem grundlegenden Desiderat und verweist darüber hinaus auf ein gesamtgesellschaftlich bis heute hoch aktuelles und unvermindert relevantes Thema: das Erinnern.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Geschichtswissenschaft Geschichtliche Themen Besondere Kriege und Kampagnen
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Kinder- und Jugendliteratur, Märchen, Mythen, Sagen
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Arbeit/Sozialpädagogik Soziale Arbeit/Sozialpädagogik: Familie, Kinder, Jugendliche
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literarische Strömungen & Epochen
Weitere Infos & Material
Pulverland ist abgebrannt – Einführung.- ALS DER KRIEG ZU ENDE WAR.- „Der Kriegsjugend zum Gedächtnis / Der Nachkriegsjugend zur Mahnung“. Lisa Tetzner, Kurt Held und das Nachkriegsscheitern der Kinder aus Nr. 67 in Ost und West.- Eine staubige, muffige Elendslandschaft. Erich Kästners Flucht ins Kinderbuch?.- „… der künftige Friede der Welt wird in den Kinderstuben von heute beschlossen“. Jella Lepmans Ausstellung Das Jugendbuch und die Kinder- und Jugendliteratur in der Nachkriegszeit.- Die Rezeption des 8. Mai 1945 in der populärwissenschaftlichen Kinder- und Jugendliteratur der DDR (1949–1989).- Dankbarkeit, Solidarität und Geistige Landesverteidigung. Schweizer Kinderzeichnungen für die Zeitschrift Der Globi 1939–1945.- „Als ob Hitler diesen ollen Krieg zu ihren Gunsten arrangiert hätte.“ Evakuierung als zentrales Thema der britischen Kinder- und Jugendliteratur über den Zweiten Weltkrieg.- KONTINUITÄTEN – DISKONTINUITÄTEN.- Kein Weg ins Freie? Aspekte jüdischer Kinder- und Jugendliteratur nach 1945.- Die Jugendbuchverlage Franz Schneider und Bischof & Klein vor und nach dem 8. Mai 1945. Zu völkischer Kontinuität und Wandel bei Josef Viera, Helmuth Koschorke, Hans Klein und Herta Fritzsche.- Kinder- und Jugendliteraturverlage in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ). Lizenzierungspolitik, ideologische Lenkung und Programmgestaltung an ausgewählten Beispielen.- Der ‚Tag der Eroberung‘ und die deutsche ‚Schuldkolonie‘. Der 8. Mai 1945 aus neurechter Perspektive.- „Volk kommt von folgen“ oder Die Farben unserer Heimat. Vereinnahmungsstrategien der Neuen Rechten im Feld der Kinder- und Jugendliteratur.- KINDHEITSMUSTER – AUTOBIOGRAFISCHE SPUREN.- Sprache, Spiel und Fantasie im Werk von James Krüss. Zum Neubeginn der Kinder- und Jugendliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg.- Ungereimte Idyllen. Inszenierungen einer Heimkehr aus dem Krieg in Werken von James Krüss.- Seht her wir sind’s. Die verdeckte Spur des 8. Mai 1945 in Franz Fühmanns Arbeiten für Kinder und Jugendliche.- „Vor den Trümmern steht ein Kind“. Kindheit und das Kriegsende 1945 im Werk Inge Müllers.- Erinnerungen an die Jugend – der 8. Mai 1945 als Denkfigur in Konrad Wolfs Film Ich war 19 (1968).- Zwischen Kuckuck und Kirchenglocken. Tonspuren des 8. Mai 1945 in der österreichischen Jugendliteratur.- „Es ist Frühling, und wir sind jung“ – zur Semantisierung weiblicher Individuation in Margot Benary-Isberts Gefährlicher Frühling (1961).- Nachkriegszeit und Vergangenheitsdeutungen in Klaus Kordons Roman Ein Trümmersommer (1982).- VON TIMUR BIS TOCOTRONIC – WEITERSCHREIBUNGEN NACH 1945.- In Trümmern. Figurationen von Kindheit und Jugend in Spielfilmen 1946–1949.- Nachkriegslyrik über Kindheit und Jugend (1945–1949).- (K)ein Kinderstück. Gerlind Reinshagens Sonntagskinder (1976).- Soldatengrütze. Der 8. Mai 1945 in den DDR-Kinderzeitschriften Bummi, ABC-Zeitung und Frösi.- Druschba! Der 8. Mai in der DDR-Comiczeitschrift Atze.- Bombenregen zum Tag der Befreiung? Deutungen des Kriegsendes 1945 in Songtexten.- Politische Memes. Erinnerungskultur und digitale Kommunikation.




