Buch, Deutsch, 222 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 452 g
Reihe: ISSN
Die Autorin Rebecca Friedländer zwischen Assimilationsstrategien und Selbstbehauptung
Buch, Deutsch, 222 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 232 mm, Gewicht: 452 g
Reihe: ISSN
ISBN: 978-3-11-914329-5
Verlag: De Gruyter
Wie lässt sich das literarische Werk einer jüdischen Autorin verstehen, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über zwanzig Romane verfasste, aber rasch in Vergessenheit geriet? Diese Studie widmet sich dem Leben und Werk von Rebecca Friedländer (1783–1850), einer der ersten jüdischen Schriftstellerinnen im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum steht die Frage, ob sich ihre Romane als literarische Assimilationsstrategien lesen lassen – als Versuche, zwischen jüdischem Erbe, weiblicher Autorschaft und Adelssehnsucht eine Position in der Mehrheitsgesellschaft zu finden. Die Arbeit analysiert Friedländers Texte im kulturhistorischen Kontext der jüdischen Salonkultur, beleuchtet die Darstellung von Identitätskonflikten und das Verhältnis zwischen Herkunft und literarischer Selbstverortung. Dabei zeigt sich: Friedländers Romane spiegeln nicht nur individuelle Erfahrungen, sondern dokumentieren auch das Spannungsfeld einer Generation zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. Die Studie leistet einen Beitrag zur Wiederentdeckung jüdischer Autorinnen und zur Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven in der Literatur um 1800.
Zielgruppe
Researchers / Forschende
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Gender Studies, Geschlechtersoziologie
- Geisteswissenschaften Jüdische Studien Jüdische Studien Jüdische Studien: Literatur & Kunst
- Geisteswissenschaften Literaturwissenschaft Einzelne Autoren: Monographien & Biographien
- Geisteswissenschaften Jüdische Studien Jüdische Studien Jüdische Identität & Biographien




