Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 205 mm, Gewicht: 227 g
Exemplarische Erfahrungen und Probleme staatlicher und zivilgesellschaftlicher Mafia-Bekämpfung
Buch, Deutsch, 160 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 205 mm, Gewicht: 227 g
ISBN: 978-3-565-49640-2
Verlag: epubli
Vor dem Hintergrund zunehmender transnationaler Organisierter Kriminalität (OK) stellt der vorliegende Band die Frage, wie zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen agieren und welche Probleme bei ihren Versuchen bestehen, Bürgerinnen und Bürger über die Mafia zu informieren und gegen sie zu mobilisieren. Insbesondere spielt dabei auch ihr Verhältnis zur staatlichen Verbrechensbekämpfung eine Rolle, für die häufig ein gesamtgesellschaftlicher Zugang gefordert wird. Staatliches Vorgehen gegen die OK in seiner extremen Form wird anhand des historischen Beispiels des Kampfes des faschistischen italienischen Staates gegen die sizilianische Mafia in den 1920er und 1930er Jahren analysiert. Dies demonstriert die letztlich begrenzten Möglichkeiten einer fast ausschließlich polizeilichen und justiziellen Repressionspolitik. Exemplarisch für zivilgesellschaftliche Anti-Mafia-Organisationen werden dann die größten bzw. bekanntesten Vereine „Libera“ und „mafianeindanke“ mit ihren Hauptaktivitäten betrachtet. Zusammengefasst führt die Untersuchung zu einer knappen Einschätzung der Bedeutung zivilgesellschaftlicher Anti-Mafia-Organisationen bei der effektiven Bekämpfung der organisierten Kriminalität im notwendigen Zusammenspiel mit staatlichen Maßnahmen.




