Evolutionspsychologische Schönheitsforschung und Geschlechterungleichheit
Buch, Deutsch, 257 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 351 g
ISBN: 978-3-658-00974-8
Verlag: Springer
In der Liebe sind wir steinzeitlich gestrickt, wenn es nach der evolutionspsychologischen Schönheitsforschung geht. Da sollen Frauen jung und fruchtbar und Männer gute und verlässliche Versorger sein. Und körperliche Schönheit soll von alledem Zeugnis geben. Nora Ruck macht sich auf die Suche nach den empirischen Belegen und gesellschaftlichen Bedingungen für diese Theorien und führt ihre LeserInnen in eine Welt voller abenteuerlicher Wissenschaftsschlachten und Spekulationen. So zeigt sie, dass schon Darwin über die Evolution menschlichen Paarungsverhaltens vor allem das zu wissen meinte, was auch den bürgerlichen Idealen einer Zeit entsprach, und dass sich mit dem historischen Verhältnis von Frauen und Männern auch die evolutionspsychologischen Geschlechtertheorien verschoben haben. So zeigt die Autorin auf, wie Wissenschaft und gesellschaftliche Ungleichheit zusammenhängen.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Einleitung.- Forschungsperspektive.- Sozialpsychologische Attraktivitätsforschung.- Evolutionspsychologische Attraktivitätsforschung.- "Gute Gene" unter immanenter Kritik.- Darwins Ästhetik und die Naturalisierung sozialer Ungerechtigkeit.- "Gute Gene" im Kontext.- Ergebnisse und Ausblick.- Literaturverzeichnis.




