Rühl | Publizieren | Buch | 978-3-531-13370-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 393 g

Rühl

Publizieren

Eine Sinngeschichte der öffentlichen Kommunikation
1999
ISBN: 978-3-531-13370-6
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Eine Sinngeschichte der öffentlichen Kommunikation

Buch, Deutsch, 264 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 393 g

ISBN: 978-3-531-13370-6
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Mit zwei Augen beobachtet wird das Publizieren einerseits als organisationsförmige Produktion, andererseits als haushaltförmige Rezeption und - in gemeinsamer Schnittmenge - als marktförmige Leistungen und Gegenleistungen der Beteiligten vollzogen. Jedes Publizieren setzt auf früheres Publizieren, soll "das Neue" Sinn machen. Die vorliegende Sinngeschichte beschreibt das emergierende Publizieren von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.

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Zielgruppe


Upper undergraduate


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 Metamorphosen des Publizierens als soziokulturelle Errungenschaft.- 2 Zur persuadierenden Kommunikation der klassischen Rhetorik: Homer — Platon -Aristoteles.- 3 Zur organisierten Sprech- und Textkommunikation des mittelalterlichen Klosters.- 3.1 Beten, Schweigen, Arbeiten: zur Sachdimension.- 3.2 Organisatorisches Entscheiden: zur Sozialdimension.- 3.3 Glockenschlag und Kirchenjahr: zur Zeitdimension.- 4 Funktionales Unterscheiden — erfahrbares Wissen — unendliche Welt: Nikolaus von Kues.- 5 Der gutenbergische Buchdruck und die kulturelle Wende im Publizieren.- 5.1 Umbrochene Weltsichten.- 5.2 Das Publiotop Reichsstadt Nürnberg — makropublizistisch beobachtet.- 5.3 Das Projekt Schedelsche Weltchronik — mikropublizistisch beobachtet.- 5.4 Typografisch sprechen und lesen.- 6 Neue Wissenschaft — neue Kommunikation — neue Gesellschaft: Francis Bacon.- 7 Publizistisch werben für das gemeine Wohl — im Dienst von Armut und Krone: Théophraste Renaudot.- 8 Publizieren, damit wir ehrlichen Leute die Welt verstehen: Kaspar Stieler.- 9 Entwurf einer marktförmigen Kommunikations- und Handlungsgesellschaft: Adam Smith.- 10 Das Publizistiksystem der bürgerlichen Gesellschaft institutionalisiert sich.- 11 Das Prinzip Publizität im Lichte funktionalen Systemdenkens: Immanuel Kant.- 12 Publizistik zwischen Staatswissenschaft und Alltag: August Ludwig Schlözer — Joachim von Schwarzkopf.- 12.1 Schlözer und das politisch-empirische Publizieren.- 12.2 Schwarzkopf und die organisierte Zeitungswelt.- 13 Das publizistisch Neue aus dem Alten: Georg Wilhelm Friedrich Hegel.- 14 Zwei gegenläufige Publizistiksysteme im 19. Jahrhundert: Franz Adam Löffler — Robert Eduard Prutz.- 14.1 Löfflers Plädoyer für die obrigkeitsstaatliche Presse.- 14.2 Prutz als Anwalt desdemokratischen Journalismus.- 15 Bedingungen modernen Publizierens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Albert Schäffle — Karl Bücher.- 15.1 Schäffles theoretische Fundierung der Publizistik.- 15.2 Bücher und die Modernität der Presse, des Journalismus und der Werbung.- 16 Nachrichten, Reportagen und moderne Kommunikation in der Stadt der „säkularen“ Gesellschaft: Robert Ezra Parkund dieChicago School.- 17 Publizieren wissenschaftlich erkennen: Tendenzen im 20. Jahrhundert.- 18 Schlussbemerkungen.


Manfred Rühl ist Professor am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Bamberg



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