Rytchëu | Die Suche nach der letzten Zahl | Buch | 978-3-293-20799-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 348 Seiten, Format (B × H): 186 mm x 124 mm, Gewicht: 406 g

Reihe: Unionsverlag Taschenbücher

Rytchëu

Die Suche nach der letzten Zahl


3. Auflage 2018
ISBN: 978-3-293-20799-8
Verlag: Unionsverlag

Buch, Deutsch, 348 Seiten, Format (B × H): 186 mm x 124 mm, Gewicht: 406 g

Reihe: Unionsverlag Taschenbücher

ISBN: 978-3-293-20799-8
Verlag: Unionsverlag


Im Jahr 1918 landet Roald Amundsen, unterwegs zum Nordpol, vor der tschuktschischen Küste. Im Polarnebel zeichnen sich die Umrisse einer kleinen Siedlung ab. Wer sind die Bewohner, wie werden sie die Expedition empfangen? Der gemeinsame Winter verändert die Forscher ebenso wie die Einheimischen. Kagot, der Schamane, beginnt zu lesen, zu rechnen, die Maschinen zu öffnen; sein unstillbarer Erkenntnisdrang droht ihn aus der Bahn zu werfen. Amundsen findet in Kagot einen Bruder, mit dem er den Forschergeist teilt – aber auch eine tiefe Schuld.

Juri Rytchëu kennt nicht nur Amundsens Tagebücher, sondern auch die Überlieferungen seiner Vorfahren über die seltsamen Fremdlinge. Aus einer Episode der Wissenschaftsgeschichte macht er ein fesselndes Epos über die Begegnung von zwei Zivilisationen.

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Weitere Infos & Material


Kossuth, Charlotte
Charlotte Kossuth, geboren 1925 in Bolkenhain/Schlesien, war Russisch-Lektorin in Halle/Saale und fast dreißig Jahre lang Verlagslektorin für russische und sowjetische Literatur in Berlin. Sie übersetzte u. a. Aitmatow, Astafjew und Granin. Sie starb 2014 in Berlin.

Rytchëu, Juri
Juri Rytchëu, geboren 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens, war der erste Schriftsteller dieses nur zwölftausend Menschen zählenden Volkes. Mit seinen Romanen und Erzählungen wurde er zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.

Kossuth, Leonhard
Leonhard Kossuth (1923–2022), geboren in Kiew, lehrte am Literaturinstitut in Leipzig und war dreißig Jahre lang Cheflektor für Sowjetliteratur in Berlin. Er war Herausgeber und Übersetzer u. a. von Majakowski, Okudshawa und Jessnin; außerdem war er als Literaturkritiker und Publizist tätig.



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