Schenker | Jugendstil und das Buch Bichsel | Buch | 978-3-7392-8120-9 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 176 Seiten, HC runder Rücken kaschiert, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 276 g

Schenker

Jugendstil und das Buch Bichsel


2. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7392-8120-9
Verlag: BoD - Books on Demand

Buch, Deutsch, 176 Seiten, HC runder Rücken kaschiert, Format (B × H): 125 mm x 196 mm, Gewicht: 276 g

ISBN: 978-3-7392-8120-9
Verlag: BoD - Books on Demand


Dann traf ich ihn zufällig, wo ich ihm sonst nie begegnet bin: oberhalb der Nordmannpassage. Der Himmel war grau, es hat nicht geregnet. Er freute sich, winkte und lachte, als er mich – er kam von der Straßenseite – hinter all den Velos entdeckte. Ja, mein Manuskript habe er erhalten und auch gelesen – aber er könne es "ihm" doch nicht zumuten. Er lächelte schelmisch, wir zwinkerten uns zu. Fiel ich aus allen Wolken? Nein. Das lag nicht nur am verhaltenen Charme, mit dem er es mir gesagt hatte, es lag vor allem am für mich schmeichelhaften Ausdruck des Nicht-Zumutbaren. Ja, darauf war ich stolz: ich wollte unzumutbare Texte schreiben.

Der Band enthält die versehentlich erhalten gebliebene Lyrik und Prosa aus der Jugendzeit von Walter Schenker sowie den Bericht "Das Buch Bichsel".

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Schenker, Walter
Walter Schenker, geboren 1943 in Solothurn, durchlief dort die Schulen und schloss sein Studium in Zürich mit der Dissertation über die Sprache Max Frischs ab, die in der Zusammenarbeit mit ihm entstanden war.
Nach Assistentenjahren in Freiburg i. Br. und Zürich habilitierte er sich 1975 an der Uni Trier, wo er bis 1984 als Professor für Germanistische Linguistik arbeitete.
Er verlegte bei Rowohlt und Ammann und erhielt neben verschiedenen Werkbeiträgen den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, den Solothurner Literaturpreis, ein Förderstipendium des Landes Rheinland-Pfalz, eine Ehrengabe des Kantons Zürich sowie die Auszeichnung „Buch des Jahres“ durch die Schweizerische Schillerstiftung.
Von 1981 bis 1988 war er regelmäßig als freier Mitarbeiter für Literaturkritik bei der NZZ tätig.
Von 1991 bis 1995 ließ er sich zum Diakon ausbilden und arbeitete bis 2011 als solcher. Seit 1974 lebt er, verheiratet mit Brigitte Hamaekers, in Trier
Vgl. auch Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Josef Zierden).
Weitere Informationen sowie Leseproben unter
www.walterschenker.com

Walter Schenker:
Walter Schenker, geboren 1943 in Solothurn, durchlief dort die Schulen und schloss sein Studium in Zürich mit der Dissertation über die Sprache Max Frischs ab, die in der Zusammenarbeit mit ihm entstanden war.
Nach Assistentenjahren in Freiburg i. Br. und Zürich habilitierte er sich 1975 an der Uni Trier, wo er bis 1984 als Professor für Germanistische Linguistik arbeitete.
Er verlegte bei Rowohlt und Ammann und erhielt neben verschiedenen Werkbeiträgen den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, den Solothurner Literaturpreis, ein Förderstipendium des Landes Rheinland-Pfalz, eine Ehrengabe des Kantons Zürich sowie die Auszeichnung „Buch des Jahres“ durch die Schweizerische Schillerstiftung.
Von 1981 bis 1988 war er regelmäßig als freier Mitarbeiter für Literaturkritik bei der NZZ tätig.
Von 1991 bis 1995 ließ er sich zum Diakon ausbilden und arbeitete bis 2011 als solcher. Seit 1974 lebt er, verheiratet mit Brigitte Hamaekers, in Trier
Vgl. auch Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (Josef Zierden).
Weitere Informationen sowie Leseproben unter
www.walterschenker.com



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