Schießl / Hejduk | Mühlen - Sägen - Wasserwelten | Buch | 978-3-99024-776-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 230 mm x 300 mm

Schießl / Hejduk

Mühlen - Sägen - Wasserwelten

Durchs Triestingtal aus der Vergangenheit in die Gegenwart
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-99024-776-1
Verlag: KRAL

Durchs Triestingtal aus der Vergangenheit in die Gegenwart

Buch, Deutsch, 192 Seiten, Format (B × H): 230 mm x 300 mm

ISBN: 978-3-99024-776-1
Verlag: KRAL


An der Triesting, 1878 noch eines der am meisten benützten „fließenden Wässer“ Niederösterreichs, gab es dazumal eine Vielzahl an Mühlen – nicht nur Mahlmühlen, sondern vor allem Stampfmühlen, Walkmühlen, Hammermühlen und natürlich auch Sägemühlen. Im Laufe der Jahre unterstützten diese die Entwicklung zahlreicher Betriebe und Fabriken und so fanden sich einst zwischen Kaumberg und der Mündung der Triesting in die Schwechat „3 Messingblech- und Drahtfabriken, 2 Metallwarenfabriken, 1 Pakfong[Neusilber]schleiferei, 1 Kupferhammer, 1 Eisenhammer, 1 Stahlwarenfabrik, 2 Cementwerke, 12 Mahlmühlen, 8 Mahl- und Sägemühlen, 1 mechanische Seidenweberei, 9 Baumwollspinnereien, 1 Baumwollspinnerei und mechanische Weberei und 1 Papierfabrik“.
Die Wasserkraft war der wirtschaftliche Motor im Triestingtal und stellte eine wesentliche Keimzelle der Industrialisierung in Österreich dar.
Doch die vielen Wässer dienten auch der Sommerfrische – so begegnen uns Segler am Hernsteiner Schlossteich oder noble Damen bei einer Bootsfahrt in Neuhaus – und waren im Winter den Eisschneidern bei so genannten Eisteichen von Nutzen.
Auf der Suche nach den Standorten einst wasserbetriebener Mühlen und Sägen wurden auch Wehre interessant, die zum Teil im Flusslauf erkennbar, zum Teil noch erhalten sind. An ihnen entstanden Badeplätze, die heute – abgelöst von modernen Bädern – wenig genützt werden. Abgerundet wird die Wasserwelt durch malerische Teiche.
Zahlreiche Bilder aus Privatarchiven, alte und seltene Ansichten, die hier erstmals veröffentlicht werden, sowie aktuelle Fotos runden dieses umfassende Werk zur Regionalgeschichte ab.

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Weitere Infos & Material


Bis zum Jahr 1997 unterrichtete Prof. Helene Schießl am BG Berndorf Deutsch und leitete die Schulbibliothek. Seither widmet sie sich verstärkt der Heimatkunde und erwandert bzw. besucht, worüber sie schreibt. Ihre bevorzugten Quellen sind Gedenk- und Matrikelbücher, Chroniken und persönliche Mitteilungen. Zu ihren wichtigsten heimatkundlichen Arbeiten zählen die Berndorfer Gemeindechronik, Festschriften und Beiträge in heimatkundlichen Werken und mehrere Bücher über Kreuze und Bildstöcke im Triestingtal.

Walter Hejduk
Geboren 1948, pensionierter Eisenbahner, ist kein Sammler von Originalen, sondern legt Wert auf die Dokumentation eines für ihn interessanten Themas. Durch seine zahlreichen Arbeiten ist er mit den Menschen und Geschehnissen so vertraut, dass er von vielen Personen um Ereignisse und Zusammenhänge befragt wird. Immer wieder treten auch Leute an ihn heran, di auf Fotos Menschen aus der eigenen Verwandtschaft gefunden haben, von denen in der Familie keine einzige Abbildung erhalten ist.
Eine besondere Freude ist es für Walter Hejduk, wenn bei den zahlreichen von ihm gestalteten Ausstellungen Menschen einander im Gespräch begegnen und Gemeinsamkeiten entdecken.



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