Schimank | Das zwiespältige Individuum | Buch | 978-3-8100-3469-4 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 312 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 460 g

Schimank

Das zwiespältige Individuum

Zum Person-Gesellschaft-Arrangement der Moderne
2002
ISBN: 978-3-8100-3469-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften

Zum Person-Gesellschaft-Arrangement der Moderne

Buch, Deutsch, 312 Seiten, Format (B × H): 152 mm x 229 mm, Gewicht: 460 g

ISBN: 978-3-8100-3469-4
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften


Das Individuum ist - wieder mal immer noch? - im Gerede. Die Individualisierungsdynamik, wie sie schon die soziologischen Klassiker beobachtet haben, ist noch keineswegs zur Ruhe gekommen, sondern schreitet weiter voran. Individualisierung stellt sich dabei als ein gemischter Segen für den Einzelnen ebenso wie für die Gesellschaft heraus. Auf Seiten des Einzelnen stehen mehr Selbstbestimmung und Optionssteigerung neben Bindungsverlusten, Selbstverantwortung auch im Scheitern sowie Orientierungs- und Sinnkrisen. Auf Seiten der Gesellschaft findet sich auf der Positivseite der Bilanz vor allem, dass nur individualisierte Personen die hohe gesellschaftliche Komplexität und Dynamik aushalten und mittragen können. Negativ ist allerdings zu bilanzieren, dass Individualisierung u.a. eine Anspruchsinflation an alle gesellschaftlichen Leistungsbereiche sowie eine Erosion integrativer Gemeinschaftsbezüge mit sich bringt. Diesen vielfältigen Facetten der Individualisierung gehen die Beiträge des Bandes nach.

Schimank Das zwiespältige Individuum jetzt bestellen!

Zielgruppe


Research


Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 Die individualistische Identität der Person in der funktional differenzierten Gesellschaft.- 2 Identitätsanforderungen in der Moderne: Gesellschaft und Arbeitsorganisationen.- 3 Technik, Subjektivität und Kontrolle in formalen Organisationen.- 4 Jenseits Gottes und des Nichts: Funktionale Differenzierung und reflexiver Subjektivismus.- 5 „Lost? Not really.“ Bob Dylans Versteckspiel.- 6 Das Gewicht der Welt und die Faszination des Wilden.- 7 Dialogische Sozialität und ästhetische Sinnlichkeit: Die zwei Dimensionen einer identitätssichernden Lebenswelt.- 8 Zerrissen zwischen Morgen und Gestern: Die Gegenwartsvergessenheit des modernen Menschen.- 9 Utopie als Droge: Das selbstzerstörerische Lebensprogramm der Neuen Linken.- 10 Individualität und Masse.- 11 Tagträumen und Individualität: Das Leben von Charlotte Brontë.- 12 Biografie als Autopoiesis — Eine systemtheoretische Rekonstruktion von Individualität.- 13 Biografischer Inkrementalismus: Lebenslauf — Lebenserfahrung — Lebensgeschichte in der funktional differenzierten Gesellschaft.- 14 Flipperspielen und Lebenskunst.- 15 Entwöhnung von der Lebensgeschichte: Muster biografischer Selbstreflexion in „Ulysses“ und „Manhattan Transfer“.- 16 Anspruchsindividualismus.- Literatur.


Dr. Uwe Schimank ist Professor am Institut für Soziologie der Universität Bremen.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.