Schindler | Das Kukusbad in Böhmen | Buch | 978-3-935937-27-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 168 Seiten, KART, Format (B × H): 189 mm x 254 mm, Gewicht: 523 g

Reihe: Fabrica libri

Schindler

Das Kukusbad in Böhmen

Annäherung an einen Ort der Heilung in Texten und Bildern
Erscheinungsjahr 2012
ISBN: 978-3-935937-27-6
Verlag: Pomaska-Brand, Druck

Annäherung an einen Ort der Heilung in Texten und Bildern

Buch, Deutsch, 168 Seiten, KART, Format (B × H): 189 mm x 254 mm, Gewicht: 523 g

Reihe: Fabrica libri

ISBN: 978-3-935937-27-6
Verlag: Pomaska-Brand, Druck


In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts blühte und verblühte das am Fuße des Riesengebirges gelegene Kukusbad. Unter einem einzigen fähigen Mann, Graf Anton von Sporck, entstand eine eindrucksvolle barocke Anlage an beiden Ufern der Elbe. An Pracht, kulturellem Angebot und vor allem an Beliebtheit konnte sich das Kukusbad mit Marienbad und Karlsbad messen. Graf Sporck dachte aber nicht nur an die Unterhaltung und die körperliche Heilung seiner Gäste. Ganz besonders lag ihm ihr Gemüt am Herzen. So lädt der reiche Figurenschmuck vor Kirche und Spital zum Nachdenken über die menschlichen Tugenden und Laster ein, und die Seligpreisungen der Rotunde weisen hoch über das irdische Treiben im Tal hinaus. In den umliegenden Wäldern erbaute der Graf Einsiedeleien und andere Orte des Rückzugs zur inneren Einkehr. Besonders diesem Aspekt des Kukusbades ist das Buch gewidmet.

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Weitere Infos & Material


Albrecht Schindler wurde 1939 in Görlitz geboren. Mit fünf Jahren erlebte er die Flucht nach Thüringen. Nach dem Krieg blieb die Familie in der DDR. Da sein Vater eine Privatklinik betrieb und damit zur sogenannten 'Intelligenz' gehörte, war ihm der Weg in die höhere Schule verwehrt. Nach einer Autoelektrikerlehre floh er nach Berlin und verdiente sich neben der Schule das Geld für eine Querflöte. Nach zwei Jahren Studium an der Musikhochschule Stuttgart machten sich die ersten Anzeichen einer Multiplen Sklerose bemerkbar, woraufhin er das Studium aufgeben musste.Im Winter 64/65 lernte er seine spätere Frau Gabriele Knipping kennen. Die Hochzeitsreise nach Prag führte das Paar weiter zum Riesengebirge, wo sie am Elbufer Kuks entdeckten und den Plan für die vorliegende Monografie über diesen Ort fassten. Bevor jedoch die Arbeiten für das Buch ganz beendet geworden waren, brach die Krankheit des Autors unerbittlich aus. Gabriele Schindler übernahm die Fertigstellung und übereignete das Werk der Staatsbibliothek Bamberg. Später sorgte sie für die Veröffentlichung.Nach acht Leidensjahren, die das Ehepaar wegen des besseren Klimas auf der griechischen Insel Trikeri verbrachte, starb Albrecht Schindler im Herbst 1975 und fand an der Apsis einer kleinen Kapelle auf einer Bergnase hoch über dem Meer seine letzte Ruhestätte.



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