Buch, Deutsch, 196 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 214 g
Eine tödliche Inszenierung
Buch, Deutsch, 196 Seiten, PB, Format (B × H): 120 mm x 190 mm, Gewicht: 214 g
ISBN: 978-3-96281-528-8
Verlag: Null Papier Frisch
Was wäre, wenn ein Schauspieler auf der Bühne wirklich stürbe? Ein inszenierter, realer Bühnentod also. Die Grenzen zwischen Kunst und Realität scheinen – nicht nur im Theater – immer mehr zu verschwimmen. Auf dieser Ausgangsidee basiert „Evas Spiel“: Die junge Star-Schauspielerin Eva Schuberth stirbt bei einer Theaterpremiere. Unfall, Mord oder Suizid? Stück für Stück werden Evas Leben und ihre inneren Konflikte sowie ihre Beziehung zum Regisseur Victor Hund rekonstruiert – ein Verhältnis, das sich als psychologisches Spiel um Abhängigkeit, Macht und Manipulation entpuppt. Wer ist nun Täter, wer Opfer, und wer trägt welche Schuld?
ISBN 978-3-96281-526-4 (Mobi)
ISBN 978-3-96281-525-7 (Epub)
ISBN 978-3-96281-527-1 (PDF)
ISBN 978-3-96281-528-8 (Print)
Null Papier Verlag
www.null-papier.de
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Prolog
10. Januar
22. März
23. März
4. Februar
24. März
9. Februar
4. März
11. Februar
25. März
22. März
13. Februar
26. März
27. März
12. März
2. April
3. April
7. April
8. April
9. April
20. April
14. März
22. Mai
Hinter den Kulissen – Anmerkungen und Dank der Autorin
Für 14 Uhr wurde eine Pressekonferenz einberufen. Von Seiten des Theaters waren Annette Ludwig, der Pressesprecher Leon Petersen sowie Willi Marinus Kleiber, der Intendant persönlich, anwesend. Über 30 Journalisten hatten den Weg zum Theater gefunden, eilig wurden weitere Stühle herangeschafft – ein Zustand, wie man ihn sich für die Vorstellung der neuen Spielzeit wünschte, nicht aber für diesen unerfreulichen Anlass. Zwei weitere Herren, die in Theaterkreisen nicht bekannt waren, saßen auf dem Podium und flüsterten mit dem Intendanten. Es handelte sich um Vertreter der Berliner Kriminalpolizei, die sogleich vorgestellt wurden, nachdem das Getuschel verebbt war und die Konferenz offiziell begonnen hatte: Alfred Hübner, Leiter der Mordkommission, mit einem seiner Kriminalbeamten, Eberhard Richter.
»Mordkommission?« hörte man es aus verschiedenen Ecken.
»Es wäre zu früh, voreilige Schlüsse zu ziehen«, versuchte Alfred Hübner die nervöse Menge zu beschwichtigen. »Wie sich der tragische Tod von Eva Schuberth im Detail ereignet hat und wie die Hintergründe aussehen, werden wir schnellstmöglich aufklären. Bevor wir jedoch zu einem Ergebnis kommen, möchte ich Sie bitten, von verfrühten Interpretationen Abstand zu nehmen.«




