Buch, Deutsch, 432 Seiten, im Schmuckschuber, Format (B × H): 260 mm x 340 mm, Gewicht: 3190 g
Das erste Grundgesetz des römisch-deutschen Reichs
Buch, Deutsch, 432 Seiten, im Schmuckschuber, Format (B × H): 260 mm x 340 mm, Gewicht: 3190 g
ISBN: 978-3-534-27643-1
Verlag: wbg Edition
Die Goldene Bulle zählt zu den wichtigsten Dokumenten der deutschen Geschichte. Das kaiserliche Gesetzbuch erhielt seinen Namen von dem goldenen Siegel, das der Urkunde angehängt war. Kaiser Karl IV. publizierte die Goldene Bulle 1356 auf den Hoftagen in Nürnberg und Metz. Als erste schriftliche Verfassung des römisch-deutschen Reichs und 'Reichsgrundgesetz' blieb sie 450 Jahre bis 1806 in Kraft. König Wenzel IV. hat das wirkmächtige Dokument um 1400 kostbar illuminieren und als Prachthandschrift ausführen lassen.
Nach fast 50 Jahren liegt nun wieder eine umfassende Darstellung der Goldenen Bulle aus historischer und kunsthistorischer Sicht vor. Der lateinische Text wird zusätzlich in deutscher Übersetzung geboten. Der Tafelteil überzeugt mit bester Bildqualität. Aktuelle Forschungsergebnisse bewerten die Verrechtlichung von politischen Konflikten neu. Sie legen die tiefere Funktion von Verfassungen als normative Ordnung und ideeller Fluchtpunkt frei und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer neuen Verfassungsgeschichte.
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Weitere Infos & Material
Einleitung 7
Kaiser, Kurfürsten und Reich 14
Königswahl und Königswähler – Die Kurfürsten als Säulen des Reichs 16
Der römisch-deutsche König und Kaiser und der Römische Weltkreis 31
Die Eide des Kaisers 35
Die Kraft der Eide 38
Ein neuer Kaiser – alte Probleme. Die Wahl Heinrichs VII. 49
Treue und Unterwerfung 57
Die schwierige Konsensbildung im Reich –
Kaiser Ludwig und Karl IV. 67
Der Papst als Verwalter des Reichs 70
Konsensbildung im Reich 76
Der Kandidat des Papstes 85
Rom, Cola di Rienzo und die Kaiserkrönung Karls IV. 100
Rom – ewige Stadt und „Haupt der Welt“ 102
Francesco Petrarca, Karl IV. und das Ringen um Rom 110
Der Zug über den Berg – Eine diplomatische Meisterleistung 118
Die Goldene Bulle auf den Hoftagen in Nürnberg und Metz 134
Der Hoftag von Nürnberg 139
Die Goldene Bulle als politische Vision 143
Der Siebenarmige Leuchter. Das Kurfürstenkollegium in der Goldenen Bulle 146
Verfahrenssicherheit für die Königswahl 151
Bestimmungen für den Landfrieden 156
Der Hoftag zu Metz und der Weihnachtsdienst des Kaisers 157
Die langanhaltenden Wirkungen der
Goldenen Bulle (1356–1806) – Ein Ausblick 162
Der Kampf um Wahl, Eidesleistung und Approbation Wenzels IV. 162
Die Reaktionen der Ausgeschlossenen und die Einführung neuer Kurwürden 167 Die Prachthandschrift König Wenzels 172
Ein Prachtexemplar der Goldenen Bulle
für Wenzel IV. 332
Eine turbulente Regentschaft 332
Beschreibung des illuminierten Prachtcodex für Wenzel IV. 337
König Wenzels Goldene Bulle als Reichszimelie 366
Die Texte der Originalausgaben
und der illuminierten königlichen Ausgabe 370
Der lateinische Text der Goldenen Bulle
mit neuhochdeutscher Übersetzung 375
Abkürzungsverzeichnis,
Quellen- und Literaturverzeichnis 413
Register 426
Danksagung 431
Die Autorinnen 431
Abbildungsnachweis 432




